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Gladbach: Hütter bleibt optimistisch

Die Gladbacher haben eine schwere Hinserie hinter sich und zumindest die erste Aufgabe im neuen Jahr ist kaum dankbarer. Cheftrainer Adi Hütter muss sich überlegen, wie er mit seinen Fohlen beim Rekordmeister bestehen möchte. Der Österreicher weiß zumindest, auf was es ankommen wird und sprach dabei über mögliche Veränderungen innerhalb des Kaders im Winter.

Die Hoffnung stirbt zuletzt und mit diesem Blick werden die Gladbacher auch das Spiel gegen die Bayern angehen. Es ist eine extrem schwere Aufgabe, doch Hütter sieht seine Truppe keineswegs chancenlos. „München ist das schwierigste Auswärtsspiel. Wir fahren als Außenseiter dorthin, aber wir werden versuchen, unsere Chance zu nutzen. Auch der FC Bayern, so gut er auch ist, lässt Möglichkeiten zu“, so Hütter am Montag, der es auf zwei wichtige Erfolgsfaktoren beschränkte: „Wir müssen gut verteidigen und unsere läuferische Qualität auf den Platz bringen. Dann haben wir auch die Möglichkeit, etwas mitzunehmen.“ Keine Fehler und eine hohe Laufintensität – das hat man bei den Gladbachern in der Hinrunde leider nur selten zu Gesicht bekommen.

In der kurzen Vorbereitung hat Hütter wohl ganz offen das Thema der Laufbereitschaft angesprochen und daran gearbeitet. „Weil wir in vielen Bereichen eher im hinteren Drittel angesiedelt sind, und das geht einfach nicht. Wir haben in den letzten Spielen nicht gut verteidigt und uns taktisch nicht gut verhalten. Auch das gilt es zu verbessern“, so Hütter. Immerhin stand Marcus Thuram nach seiner Erkältung gestern schon wieder auf dem Platz. Gleiches gilt für Jordan Beyer, der nach überstandener Muskelverletzung im Oberschenkel und Corona-Infektion mit dabei war. Jonas Hofmann absolvierte nach seiner Knie-OP eine Laufeinheit, wird gegen München aber definitiv nicht zur Verfügung stehen.

Derweil ist noch nicht geklärt, wie es bei Denis Zakaria, Joe Scally, Mamadou Doucouré und Keanan Bennetts nach den positiven Corona-Tests aussieht. Aktuell befinden sie sich natürlich alle in häuslicher Quarantäne. „Vielleicht kommt der eine oder andere bald zurück. Aber das lässt sich nicht genau sagen, weil es auch mit dem Gesundheitsamt zusammenhängt. So lange der CT-Wert noch nicht passt, gibt es keine Möglichkeit für sie, die Quarantäne zu verlassen“, so Hütter, der gleichzeitig Wechsel im Januar nicht ausschließen wollte. Sowohl Abgänge als auch Neuzugänge sind im Bereich des Möglichen. „Es ist so, dass in der Transferperiode auch immer Spieler kommen, die nicht ganz glücklich sind mit ihren Einsatzminuten. Bei dem einen oder anderen müssen wir dann schauen, was wir tun. Wir werden sehen, was in diesem Monat noch passiert“, sagte Hütter. Mit Zakaria und Ginter stehen zumindest für den kommenden Sommer schon zwei feste Abgänge bereit. Gut möglich, dass bei einem reizvollen Angebot aber auch schon früher Bewegung in diese Personalien kommt.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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