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Dortmund: Versöhnlicher Abschluss?

Bei den Dortmundern ist es aktuell nicht gerade ruhig, auch wenn man nach einem kurzen Tief gegen Greuther Fürth wieder die Wende herbeiführen konnte. Die Frage ist nun, wie man sich aus dem Jahr 2021 verabschieden wird.

Dass es am Ende noch drei Tore geworden sind, konnte die eher schlechte Leistung im Spiel gegen Fürth nicht wirklich verstecken. 3:0 gegen das Schlusslicht ist in Ordnung, die ersten 80 Minuten waren aber nicht gerade überzeugend. Die Eigenkritik kam daher nach der Partie zurecht auf. „Es war kein schönes Spiel“, so Keeper Gregor Kobel, der in der Partie kaum gefordert wurde. Die Franken schlugen aber doch mehr Flanken, als es dem Schlussmann lieb war. Fürth hatte zuvor den ersten Sieg der Saison eingefahren und zeigte sich entsprechend mutig.

Mit viel Druck ging man die Dortmunder an und so konnte man in den ersten 30 Minuten der Partie kaum die Fehler der Borussen zählen. Nach vorne ging nicht viel, bis auf den Führungstreffer nach Handelfmeter natürlich. „Wir haben fahrig gewirkt, nicht frisch, körperlich nicht auf der Höhe. Das Spiel war zu unrund. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht“, so Trainer Marco Rose, der glücklich sein konnte, dass Fürth die sich bietenden Umschaltsituationen nicht gut genug ausgenutzt hat. Dann musste auch noch Jude Bellingham vor der Pause mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz, was dem Spiel einen vorzeitigen Tiefpunkt versetzte.

Erst durch den zweiten Treffer von Erling Haaland, der ebenfalls durch eine Standard-Situation zustande kam, wurden die Fürther dann in ihren Bemühungen unterbrochen. Am Ende war es Donyell Malen, der mit dem 3:0 den Deckel draufmachen konnte. „Nach den letzten beiden Bundesligaspielen war es wichtig, mal wieder drei Punkte zu holen“, so Kobel weiter: „Über die Art und Weise kann man diskutieren.“ Letztendlich durfte man sich aber sogar noch über einen Rekord freuen, denn der 24. Sieg innerhalb eines Kalenderjahres ist ein neuer Vereinsrekord. Bisher hatte die Double-Mannschaft von 2012 den Rekord inne. Für Haaland wurde es ebenfalls historisch, denn er markierte seine Jahrestreffer 29 und 30, was beim BVB bis dato auch noch niemandem gelungen ist.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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