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Leverkusen: Niederlage durch Führung?

Bayer Leverkusen hat zwischenzeitlich schon mit 2:0 gegen die Frankfurter geführt, bevor man dann den Sieg aber komplett aus der Hand gegeben hat. Für das 2:5 haben die Verantwortlichen kaum eine Erklärung. Es war eine weitere Chance, sich unter den Top 3 zu festigen.

Leverkusen ging als Favorit in die Partie gegen Frankfurt und konnte diese Rolle in den ersten 20 Minuten auch bestätigen. Nach dem 2:0 der Werkself spielte sich die Adler-Elf aber in einen echten Rausch. Leverkusen selbst half dabei aber gehörig mit, die Hessen wieder ins Spiel zu bringen. „Es geht damit los, dass wir ziemlich schnell nach dem 2:0 ein Standardtor kassieren. Ab dem Zeitpunkt war es eine Katastrophe von uns, wir haben gefühlt keinen Zweikampf mehr gewonnen“, so Robert Andrich bei „DAZN“: „Die Standards, das sind Sachen, wo ich sage: Jeder hat seinen Mann und jeder versucht, dass sein Mann kein Tor schießt. So haben wir den Gegner aber eingeladen. „

Auch Keeper Lukas Hradecky bestätigte beim Spiel gegen seine ehemalige Truppe, dass der erste Treffer mitentscheidend für die gesamte Wendung war: „Man muss aggressiv sein, um das Glück auf seiner Seite zu haben. Da war von unserer Seite weniger als von Frankfurt. Vielleicht hat uns das 2:0 nicht gutgetan. Wir sind zu weich geworden, nicht mehr richtig in die Zweikämpfe gegangen und haben zu große Räume gelassen“, so der 32-Jährige, der aber auch nicht drum herum kam, den Gegner entsprechend zu loben: „Die Eintracht hat ein super Spiel gemacht. So können sie gegen jeden gewinnen.“ Nach der Halbzeit wollte Bayer wieder mit mehr Ballbesitz überzeugen und das Spiel kontrollieren, was aber gründlich in die Hose ging. Eine Frage der Einstellung? „Jeder muss sich fragen, ob er heute unbedingt gewinnen wollte. Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir komplett da waren“, so der Keeper weiter, der fast nur noch dabei zusehen konnte, wie die Werkself mit 2:5 unterging. Immerhin muss man nicht lange warten, bis man eine Chance auf Wiedergutmachung bekommt, denn schon am Mittwoch geht es in der englischen Woche vor heimischer Kulisse wieder zur Sache: „Wir müssen das Spiel erstmal aufarbeiten. Da brauchen wir noch nicht auf Hoffenheim schauen“, so Andrich sauer.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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