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Frankfurt: Plan gegen Bayer

Die Frankfurter müssen morgen gegen Leverkusen eine große Aufgabe erfüllen. Bayer ist für ihr explosives Umschaltspiel bekannt, das die Hessen am besten schon in der Entstehung unterbinden sollten, wenn es einen Erfolg geben soll. Trainer Oliver Glasner hat sich schon überlegt, ob er eine 4er-Kette bringen soll, damit die schnellen Außen besser in den Griff bekommen werden können.

Glasner weiß natürlich, was beim Duell der Europa League Teilnehmer auf ihn und seine Jungs zukommt. „Mit dem Elan, der Freude und der positiven Energie werden wir Leverkusen einen richtig heißen Fight in unserem Stadion liefern“, so der Österreicher, der sich natürlich auf die Ergebnisse der letzten Jahre beruft, denn unter dem ehemaligen Trainer Adi Hütter gab es zuletzt drei Heimsiege gegen Leverkusen: „Wir können Leverkusen nur als Mannschaft stoppen, mit hoher taktischer Disziplin.“

Die Frage ist nur, wie die Hessen das schnelle Umschaltspiel der Werkelf in den griff bekommen wollen. „Es wird ganz wichtig sein, ihre Konterspieler schon bei der Ballannahme im Griff zu haben und sie gar nicht erst in ihr Tempo kommen zu lassen. Das wird eine große Herausforderung und bedarf einer hohen Konzentration. Weil: Wenn sie mal ins Laufen kommen, sind sie schwierig aufzuhalten“, so der Trainer weiter: „In unserer Konterabsicherung und Restverteidigung haben wir den größten Schritt nach vorne gemacht, wir sind immer sehr gut positioniert für den Fall des Ballverlusts.“ Besonders wichtig wird die linke Seite, wo es Kostic wohl mit den schnellen Jeremie Frimpong und Moussa Diaby zu tun bekommen wird. Beim letzten Spiel gegen Hoffenheim konnte man schon sehen, dass die Abstände zwischen Kostic und Ndicka zu groß waren. „Ich habe die Option im Kopf, auf Viererkette umzustellen, um ihre Flügel abgesichert zu haben“, so Glasner.

Es wäre eine Möglichkeit, Kostic wie beim Sieg gegen die Bayern etwas weiter vorne spielen zu lassen und dann könnte ein echter Verteidiger die linke Position übernehmen. In Frage käme dazu beispielsweise Timothy Chandler oder der genesene Christopher Lenz, wobei Letzterer nach insgesamt 3 Monaten erst wieder etwas Praxis sammeln muss, sodass er wohl keine Alternative für die erste 11 ist. Wenn Chandler nach links geht, dann könnte auf der anderen Seite Danny da Costa spielen, der sich bisher in dieser Saison noch nicht wirklich durchsetzen konnte. Wenn Glasner bei der Aufstellung bleibt, müsste Kostic defensiv definitiv etwas aktiver und vorsichtiger werden. „Wir haben die eine oder andere Idee, was wir machen können“, so der Trainer. In der Viererkette könnte dann Hinteregger wieder eine Option sein, wenn Ndicka auf die linke Position geht. Bleibt abzuwarten, ob die Überlegungen des Trainers am Ende auch zu Punkten führen werden.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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