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Dortmund: Can zeigt Reaktion

Eine Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Emre Can erwies dem BVB mit seinem Platzverweis im Spiel gegen Sporting Lissabon noch einen Bärendienst, konnte dann aber in der Bundesliga beim 3:1 gegen Wolfsburg eine gute Reaktion zeigen. Unter anderem erzielte er mit einem Strafstoß den wichtigen Ausgleich. Nun hat er schon die nächste Aufgabe im Blick, denn am kommenden Wochenende geht es immerhin gegen die Bayern. Bei einem Sieg winkt hier die Tabellenführung.

Nach der herben Pleite in der Champions League war der Druck am Wochenende natürlich groß. Vor allem für Can, der nach seinem Platzverweis durchaus in der Kritik stand. Schon vor seinem Treffer konnte er zusammen mit Mo Dahoud im Mittelfeld gute Akzente setzen. „Wir wollten unbedingt Frische bringen“, so BVB-Trainer Marco Rose über die Aufstellung von Can und Dahoud, womit er gleichzeitig auch auf einen Einsatz von Axel Witsel verzichtete. Es war durchaus auch ein Risiko, denn Spielpraxis hatten beiden in den letzten Wochen nicht wirklich viel. „Sie haben uns Stabilität und Fußball gegeben, ähnlich wie Axel über viele Spiele auch in den vergangenen Wochen“, so Rose.

Immerhin hatte Rose nicht mehr das Problem, dass sich aufgrund der Personalsituation die Mannschaft von alleine aufgestellt hat. Erling Haaland konnte sich ebenfalls wieder mit einem Treffer zurückmelden, was auch Hoffnung für das anstehende Spiel gegen die Bayern macht. Bei Jude Bellingham (Knieprobleme) ist die Hoffnung zumindest noch nicht ganz verloren. Aus dem Sieg gegen Wolfsburg kann man viel Positives schöpfen, denn immerhin hat sich die Mannschaft nicht durch den Rückstand verunsichern lassen. „Es war sehr wichtig, dass wir danach weiter Fußball gespielt haben“, so Can, „das war in den vergangenen Wochen nicht immer so.“ In der Liga ist weiterhin alles drin, denn man hat nur einen Punkt Rückstand auf die Bayern und könnte damit schon am Wochenende an die Tabellenspitze springen. Derweil ist noch nicht geklärt, wie viele Zuschauer dabei sein können. Aktuell ist nur schwer vorstellbar, dass die geplanten 67.000 ins Stadion kommen dürfen.

Can hat derweil schon nach dem Spiel gegen Wolfsburg betont, auf was es im Spiel gegen die Bayern ankommen wird. „Das Wichtigste ist, dass wir füreinander gekämpft und als Mannschaft gespielt haben“, so der Defensiv-Allrounder:  „Dafür müssen wir vorher hart arbeiten und uns gut vorbereiten. Uns muss allen bewusst sein, wie wichtig das Spiel ist. Dann werden wir sehen, was passiert.“ Dennoch ist natürlich klar, dass trotz der guten Lage in der Liga lange nicht alles gut ist, denn das Aus in der Königsklasse sitzt bei allen noch tief. „Wenn man unsere Saison bisher sieht“, so Rose, „dann müssen wir uns verbessern. So ehrlich muss man sein.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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