0

Leverkusen: Trendwende?

Die Leverkusener sind mit nur 2 Punkten aus den letzten vier Spielen durchaus in einer kleinen Krise angekommen. Gegen die Bochumer wollen die Rheinländer nun am Samstag wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. So kann man schon jetzt sagen, dass das Duell mit dem Aufsteiger ein Schlüsselspiel werden wird. Sportdirektor Simon Rolfes fordert von seinen Schützlingen nun eine positive Serie bis Ende des Jahres.

Rolfes dürfte aber auch bewusst sein, dass gegen Bochum dringend ein Dreier eingefahren werden muss, wenn man die Trendwende zumindest einleiten möchte. In der Europa League konnte man zuletzt zwar Erfolge einfahren, was im Ligaalltag aber nicht viel bringt. Das 1:1 gegen die Hertha aus Berlin war eindeutig zu wenig, dennoch will Rolfes auch aus dieser Partie neuen Mut schöpfen. „Mit dem 4:0 gegen Sevilla und dem Last-Minute-Ausgleich in Berlin haben wir wieder so ein bisschen in Richtung Spur gefunden. Jetzt kommen einige Spieler zurück und wir wollen richtig Fahrt aufnehmen“, so der Sportdirektor, „da ist das Spiel am Samstag gegen Bochum sehr wichtig.“

Die Werkself will nun wieder in den Fluss kommen, den man zum Anfang der Saison noch hatte. Dass man da gegen einen Aufsteiger wie Bochum tunlichst gewinnen sollte, dürfte in Leverkusen jedem klar sein. Immerhin werden in den nächsten Wochen auch einige Leistungsträger wieder zurückkehren. So unter anderem Torjäger Patrik Schick und Stratege Charles Aranguiz, aber auch  Edel-Joker Lucas Alario. Wenn es gegen Bochum aber nicht klappt, dürfte der Haussegen endgültig schiefhängen, denn danach geht es gegen Leipzig, bei denen im Moment nicht unbedingt viel zu holen ist. „Schlüsselspiele wird es noch ein paar in dieser Saison geben. Wir müssen aus der Länderspielpause gut rauskommen. Ich hoffe, wir sind körperlich und auch mental gut da. Wir wollen den Schwung aus dem Sevilla-Spiel mitnehmen und bis Weinachten richtig Gas geben“, so Rolfes weiter.

Aktuell sieht es so aus, als könnten Wirtz und Bellarabi gegen Bochum wieder spielen, was bedeutet, dass immer noch viele Spieler fehlen, doch insgesamt sieht Rolfes die personelle Situation langsam wieder etwas positiver. „Die Optionen werden jetzt schon größer sein als in Berlin. Das tut der Mannschaft gut“, so der Verantwortliche. Zuletzt musste Trainer Gerardo Seoane in der Schlussphase mit Iker Bravo und Zidan Sertdemir sogar zwei 16-Jährige einwechseln, weil die Alternativen fehlten. Nur im Sturm bleibt es ohne Alario und Schick weiter eng. Beide konnten zumindest gestern noch nicht wieder mit der Mannschaft trainieren und dürften daher auch kein Thema für die Startelf sein.

So muss man gegen Bochum ohne nominellen Mittelstürmer angreifen, doch das soll alles andere als eine vorgeschobene Ausrede sein. „Gegen Betis haben wir es auch schon ohne Patrik und Lucas gut gemacht„, so Rolfes: „Trotzdem hoffen wir, dass beide schnell wieder einsatzfähig sind. Das bringt dann wieder eine andere Dimension in unser Spiel.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

Ähnliche Artikel

Antwort hinterlassen

Antwort eintragen
© Soccer-Fans.de. All rights reserved.