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Dortmund: Personalnot

Die Dortmunder müssen wohl noch länger auf US-Youngster Giovanni Reyna verzichten. Der Dortmunder Trainer Marco Rose musste vor dem Spiel gegen Leipzig bekanntgeben, dass sich die Muskelverletzung des Offensivspielers nun doch als etwas schwieriger herauskristallisiert hat. Es ist noch nicht klar, wann der Amerikaner wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird.

Ein Tor gegen Frankfurt, ein Tor gegen Hoffenheim – die Saison startete für Giovanni Reyna durchaus gut, doch dann kam ihm eine Verletzung in die Quere. Bei einer Länderspielreise Anfang September zog er sich eine Muskelverletzung zu und wird seither zum Zuschauen verdammt. Das wird nun auch noch eine Weile so weitergehen, wie Trainer Marco Rose heute bestätigen musste. „Es wird langsam besser, aber die Verletzung hat sich dann doch als ein bisschen schwieriger erwiesen“, so der 45-Jährige, bei dem Reyna zu Saisonbeginn noch unangefochten gesetzt war. B

ei der Muskelverletzung Reynas habe es eine „leichte Sehnenbeteiligung“ gegeben und auch die Nerven hätten bei „bestimmten Reha-Prozessen“ ein paar Probleme gemacht, sodass man nun lieber einen Schritt zurück, als zu früh einen nach vorne machen sollte. „Jetzt hoffen wir, dass dort Grund reinkommt und wir nach und nach Schritte nach vorne machen können“, so Rose weiter, der sich aber noch nicht auf einen genauen Zeitpunkt für die Rückkehr festlegen wollte: „Es ist noch nicht absehbar, wann Gio wieder im Mannschaftstraining ist. Aber wir hoffen, dass er noch dieses Jahr ein Thema wird.“

Neben Reyna muss der BVB im Bundesliga-Spiel bei RB Leipzig am morgigen Samstag auf einige andere Akteure verzichten. Unter anderem hat sich nun unter der Woche beim Spiel gegen Ajax Amsterdam auch noch Marius Wolf verletzt, bei dem nicht mit einer kurzfristigen Rückkehr zu rechnen ist. Damit dürfte auch der Linksaußen erst nach der Länderspielpause wieder mit von der Partie sein. Gleiches gilt derweil auch für Raphael Guerreiro, Nico Schulz und Mahmoud Dahoud.

Am schwersten wiegt natürlich der Ausfall von Erling Haaland, der womöglich sogar bis zum Jahresende ausfallen wird. Das sollte so eigentlich noch nicht publik gemacht werden, doch Dortmunds Innenverteidiger Marin Pongracic hat sich verplappert. Die Leihgabe aus Wolfsburg muss in der Folge nun wohl mit einer Geldstrafe rechnen. „Ich habe ihn noch nicht gesehen, aber es natürlich mitbekommen. Ich werde ihn darauf hinweisen, dass Schweigen manchmal Gold ist“, so der BVB-Trainer, der mit Pongracic bereits bei RB Salzburg zusammenarbeitete.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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