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Frankfurt: Oben auf gegen Piräus

Beim 3:1 gegen Piräus vor zwei Wochen haben die Frankfurter wohl die beste Leistung der Saison gezeigt. Nun müssen die Hessen im Rückspiel im Hexenkessel in Griechenland erneut gegen sie ran. Dabei muss Trainer Oliver Glasner den Ausfall des wichtigsten Offensivspielers verkraften, denn Filip Kostic wird definitiv nicht zur Verfügung stehen.

Die Eintracht kann sich auf eine hitzige Atmosphäre im Karaiskakis-Stadion gefasst machen, was aber auch eine extra Motivation auslösen kann. „Deswegen haben wir doch alle mal mit dem Fußball angefangen. Die Vorfreude ist schon die ganze Woche riesig. Wir haben uns auf ein hitziges Spiel und eine heiße Atmosphäre eingestellt, von den Rängen wird sehr viel Lärm kommen“, so Außenverteidiger Erik Durm. Sein Trainer sieht das ganz ähnlich: „Das Stadion wird ziemlich voll sein. Uns erwarten eine tolle Atmosphäre und ein sehr guter Gegner. Aufgrund des Hinspiels wir mit Selbstvertrauen auftreten.“

Natürlich wollen nun alle Frankfurter an die Leistung vom Hinspiel anknüpfen und ein Blick auf die Tabelle untermauert, warum das so wichtig wäre. „Unser Ansatz ist, jedes Spiel in der Europa League zu gewinnen. Wenn wir in Piräus gewinnen, sind wir definitiv unter den ersten beiden Plätzen“, so der Coach. Aufgrund der schwierigen Lage in der Liga wäre das dann eventuell noch ein versöhnlicher Jahresabschluss für alle Frankfurter. Nicht mithelfen kann derweil Linksaußen Filip Kostic. Der Serbe hat schon eine Weile mit Achillessehnenproblemen zu kämpfen. Folglich bleibt er wie auch Ajdin Hrustic (Knöchelprobleme), Goncalo Paciencia (Oberschenkelprobleme) und Christopher Lenz (Faserriss) in der Heimat. Ob Kostic für das Spiel gegen Fürth am kommenden Sonntag wieder fit sein wird, kann derweil noch nicht gesagt werden.

Die Frage nach dem Ersatz ist ebenfalls noch nicht geklärt. Gut möglich, dass es wie beim 3-4-3 gegen Leipzig Jens Petter Hauge werden oder eben Jesper Lindström werden könnte. Erik Durm wprde dann links in der Dreier- bzw. Fünferkette bleiben, auf der rechten Seite wäre dann ggf. Aymen Barkok statt Toure gesetzt. „Wir haben einige Varianten“, so Glasner, der sich auch eine Viererkette vorstellen könnte. So oder so müssen die Frankfurter wieder besser spielen, als es zuletzt in der Liga der Fall war. „Wir können es auch ohne Filip Kostic. Jetzt es geht darum, das am Donnerstag zu zeigen“, so Glasner.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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