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Frankfurt: Tutas Comeback

Tuta hätte kaum ein wichtigeres, erstes Tor für die Frankfurter schießen können. Mit seinem ersten Treffer sicherte er den Hessen einen Punkt gegen RB Leipzig. Sein Trainer Oliver Glasner will den Verteidiger nun als Symbolfigur im Kader aufbauen, der eine tolle Entwicklung genommen hat.

Sein erstes Pflichtspiel hätte sich Tuta wohl besser vorgestellt, doch im Pokal schied man gegen Mannheim mit 0:2 aus. Der 22-Jährige war hier erstmals in der Startelf, doch danach gab es eine längere Leidenszeit. Oliver Glasner hatte immer wieder betont, dass er den Brasilianer nicht fallen lassen werde, allerdings hat eine weitere Berücksichtigung dann doch recht lange auf sich warten lassen.

In den ersten drei Ligaspielen saß Tuta jeweils 90 Minuten auf der Bank, in den folgenden drei Partien war er nicht einmal mehr im Kader. Erst am 7. Spieltag mit der Umstellung auf eine Dreierkette war dann auch Tuta wieder mit von der Partie und stand in der Folge in vier von fünf Spielen in de ersten Elf. Mit dem Treffer zum 1:1 gegen Leipzig folgte dann ein echter Höhepunkt, denn es war nicht nur sein erstes Tor, sondern gleichzeitig auch ein sehr wichtiges. „Das freut mich sehr, es war ein sehr guter Zeitpunkt“, so Tuta anschließend im Interview, nicht ohne auch noch etwas Selbstkritik zu äußern: „Auch am 0:1 habe ich meine Aktien. Da gebe ich mir auf jeden Fall eine Teilschuld.“

Poulsen traf nach einem Leipziger Eckstoß, „der Raum, den wir nicht gut gedeckt haben, war zum Teil meiner“, so Tuta weiter, der sich nicht überschwänglich äußerte sondern durchaus nüchtern auf die für ihn sehr schwere Zeit zurückblickt. Dabei ist ihm hoch anzurechnen, dass er trotz der Situation nie einen Groll hat aufkommen lassen. „Der Trainer stand immer zu mir, er hat mich in der täglichen Trainingsarbeit aufgebaut“, so der Verteidiger. Für seinen Trainer ist er nun ein Musterbeispiel dafür, wie sich ein Spieler mit Disziplin aus einem Tief zurückkämpfen kann, wie es zuvor auch schon Stürmer Goncalo Pacienica gelungen ist: „Es ist eine Fortsetzung der Story. Solche Tiefs machen viele Spieler mit. Auch Tuta ist immer drangeblieben. Er hatte zuvor gerade mal ein halbes Jahr gespielt, da ist die Konstanz noch nicht so da. Aber es ist sehr schön, dass die Spieler bei der Stange bleiben, mitziehen und dann belohnt werden“, so Glasner.  

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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