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Dortmund: Revanche vor Augen

Knapp 2 Wochen ist es nun her, dass Dortmund gegen Amsterdam in der Champions League mit 0:4 unter die Räder gekommen ist. Nun haben die Borussen die große Chance auf Wiedergutmachung. Trainer Marco Rose fordert von seinen Schützlingen ein beherztes Spiel nach vorne.

„Fußball ist ein Tagesgeschäft“, so der Coach von Borussia Dortmund am Dienstag, nur einen Tag vor dem Rematch in der Champions League gegen Ajax Amsterdam. Es ist zwar nur die Gruppenphase, dennoch kann man hier aber durchaus von einem Rückspiel sprechen. Vor zwei Wochen ging man in Amsterdam mit 0:4 unter und der Gegner zeigte mit seinem Spielwitz, der Aggressivität und dem Pressing alles, was man sich eigentlich von den eigenen Leuten erwarten würde. In der Zwischenzeit gab es drei weitere Spiele, die allesamt gewonnen werden konnten. Die Gegner waren mit Bielefeld, Ingolstadt und Köln aber auch eine andere Hausnummer. „Wir wissen noch, wie das Spiel ausgegangen ist, seitdem ist aber viel passiert“, so Rose.

Vor dem nächsten Spiel gegen Ajax geht es aber natürlich trotzdem darum, was die Spieler aus dem ersten Aufeinandertreffen gelernt haben. „Wir wollen das Spiel zu Hause gewinnen, dominant auftreten und nicht zu oft und zu leicht den Ball abgeben“, so Mats Hummels und gibt sich „sehr sicher, dass wir ein ganz anderes Gesicht an den Tag legen werden“. Immerhin glaubt der Innenverteidiger nicht, dass er und seine Kollegen das erste Spiel noch zu sehr im Hinterkopf haben: „Ergebnisse von vorherigen Spielen haben keine Auswirkung auf kommende.“ Letztendlich kommt es auch Rose am meisten auf die eigene Spielgestaltung an, denn daran wird sich entscheiden, ob man am Ende als Gewinner vom Feld geht, oder nicht. „Es kommt eine spielstarke Mannschaft, die auf Dominanz setzt. Für uns geht es darum, mit Ball die richtigen Entscheidungen zu treffen, besser und mutiger nach vorne spielen“, so der Trainer.

Hummels ist sich sicher, dass es auch damals nicht an der Spielidee oder den Änderungen während der Partie gelegen hat. „Wenn wir die Taktik besser umgesetzt hätten, hätten wir ein besseres Spiel hingelegt“, so der Innenverteidiger, der beteuerte, dass es danach keine Verunsicherung in der Mannschaft gegeben haben soll. Im Vergleich zum Sieg gegen Köln will Rose in Sachen Personal wohl nicht viel ändern. „Es fällt keiner weg, es kommt aber auch keiner hinzu“, so der Trainer, der mit  Dan-Axel Zagadou eine Alternative mehr im Kader hat, nachdem er zuletzt in der U23 immerhin 70 Minuten gespielt hat.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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