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Dortmund: Can fällt erneut aus

Emre Can kommt aus dem Pech einfach nicht mehr wirklich raus. Der Nationalspieler hat sich nun erneut eine Muskelverletzung zugezogen und wird den Dortmundern damit in den nächsten Spielen fehlen. Immerhin gibt es auch positive Nachrichten aus der Personalabteilung, denn rechtzeitig zum Spiel gegen die Kölner wird wohl ein Trio es wieder in den Schwarz-Gelben Kader schaffen.

In der letzten Länderspielpause gab es noch Hoffnung, dass Emre Can nun endlich so richtig in die Saison starten könnte. Nach seinem verlängerten EM-Urlaub und einer Muskelverletzung sowie weiteren Kleinigkeiten konnte er endlich wieder voll trainieren und spielen, doch dieses Gefühl konnte nicht lange aufrecht erhalten bleiben. Vor dem Spiel gegen die Kölner musste Trainer Marco Rose nun bestätigen, dass Can sich erneut eine Muskelverletzung zugezogen hat und im November zumindest bis zur Länderspielpause nicht zur Verfügung stehen wird. „Es ist nur eine kleine Verletzung, aber eine, die es ihm nicht möglich macht, die nächsten zwei, drei Spiele zu spielen“, so der 45-Jährige über Can, der im Pokalspiel gegen den FC Ingolstadt unter der Woche noch über die volle Distanz gehen konnte.

Es gibt allerdings nicht nur schlechte Nachrichten aus dem BVB-Kader, denn Donyell Malen, Youssoufa Moukoko und Gregor Kobel sollen alle wieder einsatzbereit sein. „Donny hat am Donnerstag individuell trainiert, heute testen wir an, ob es funktioniert“, so Rose über Malen. Gleiches gilt auch für Kobel und für Moukoko, die im Pokal noch geschont wurden: „Wir unterhalten uns darüber, wie belastbar er ist und was möglich ist. Ich glaube schon, dass er eine Option ist. Für wie lange, das werden wir dann sehen.“ Die Vorfreude bei den Borussen ist ungebrochen, denn erstmals seit der Corona-Pandemie dürfen wieder 67.000 Zuschauer ins Stadion. Hinzu kommt noch, dass mit Steffen Baumgart ein guter Freund von Rose auf der Bank der Kölner sitzt. „Ich kenne ihn ganz gut, wir haben zusammen den Fußballlehrer gemacht und telefonieren relativ häufig. Manchmal hat man bei ihm das Gefühl, er ist in den Zaubertrank gefallen“, so der BVB-Trainer: „Es macht Spaß, seine Emotionen zu sehen. Er hat einen großen Schritt hinbekommen mit seiner Emotionalität bei einem emotionalen Klub in einer emotionalen Stadt. Wenn man sieht, wie sie angreifen, wie sie verteidigen – er macht eine sehr gute Arbeit.“

Vor allem in der Offensive können die Kölner im Moment wieder zu alter Form zurückkehren. Gut möglich, dass es dann am Samstag einen echten Schlagabtausch gibt, denn auch die Dortmunder sind in der Abwehr nur bedingt sicher unterwegs: „Ich hätte es sehr gerne, wenn wir dann am Ende mehr Tore geschossen haben. Das wäre mir in diesem Zusammenhang wichtig“, so Rose.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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