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Hertha: Im Aufschwung

Die Berliner konnten den eigenen Kopf mit zwei Siegen in Folge etwas aus der Schlinge ziehen und wollen nun auch im DFB-Pokal entsprechend nachlegen. In der Abwehr muss Trainer Pal Dardai aber etwas improvisieren, denn Niklas Stark wird gegen Münster ausfallen, während Marton Dardai nach seinem Comeback gegen Gladbach eine Pause erhalten wird.

Aufgrund von Adduktorenproblemen musste Dardai schon beim 1:0 gegen Gladbach auf Stark verzichten. Auch am morgigen Dienstag, wenn es für die Hertha in der 2. Runde des Pokals gegen West-Regionalligist Preußen Münster geht, wird Stark nicht dabei sein. Der Verteidiger wird gerade täglich behandelt und wenn alles nach Plan läuft, könnte er am Freitag in der Liga gegen Hoffenheim sein Comeback  geben.

Gegen die Fohlen durfte Marton Dardai von Beginn an ran. Dabei war er selbst erst nach zweieinhalb Wochen ohne Training nach einem Muskelfaserriss im Oberschenkel wieder eingestiegen. Eigentlich sollte er sich dann neben Boyata mit Linus Gechter in der Verteidigung abwechseln, doch am Ende musste der 19-Jährige in einem engen Spiel über 80 Minuten ran. „Es ging länger für mich als ursprünglich angedacht. Bei der Auswechslung war ich mit meinen Kräften schon am Ende“, so der Verteidiger, der nun gegen Münster eine Pause erhalten wird, damit er sich nicht womöglich eine Folgeverletzung aufgrund von zu schneller Belastung zuziehen wird. Der gerade einmal 17-Jährige Gechter könnte für ihn starten, der bei seinen bisherigen Spielen in der Liga immer einen guten Eindruck hinterlassen hat.

Neben Stark fällt aktuell auch Jordan Torunarigha (Oberschenkelverletzung) aus. Lukas Klünter wäre als Allrounder eine Alternative, der aber nach seiner Schulter-OP ebenfalls noch nicht wieder fit ist.  Dardai muss also improvisieren, wenn er an seine nächste Startelf denkt. „Wir müssen auf der Position ein bisschen würfeln. Aber wir haben im Nachwuchs immer noch genug gute Spieler“, so der Coach, der in der Folge die U-23-Innenverteidiger Marlon Morgenstern, Christalino Atemona und Cim Röcker in den Profikader berufen hat. Dardai muss gerade in der englischen Woche nun die Belastung genau kontrollieren, damit nicht noch mehr Spieler ausfallen. So sind auch Stürmer Krzysztof Piatek, gerade erst aus einer viermonatigen Pause (Knöchelbruch) zurückgekommen, und Marco Richter potenzielle Kandidaten für eine Verschnaufpause.

Gleiches gilt auch für Peter Pekarik, denn für den slowakischen Rechtsverteidiger-Routinier dürfte in Münster Deyovaisio Zeefuik zum Zug kommen. Piateks Part wird entweder von Ishak Belfodil oder Davie Selke übernommen, der Hertha in der 1. Pokal-Runde bei Drittligist SV Meppen überhaupt erst in die nächste Runde befördert hat. Im zentralen Mittelfeld könnte Lucas Tousart beginnen, der zuletzt mit einer Blessur am Sprunggelenk pausieren musste, dann aber gegen Gladbach in der 80. Minute eingewechselt wurde. Richter hat derweil längst die Marschroute für diese Woche vorgegeben: „Wir wollen im DFB-Pokal unbedingt weiterkommen und dann am Freitagabend in Hoffenheim erneut so eine Leistung abrufen wie gegen Mönchengladbach“, so der Angreifer.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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