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Augsburg: Keller droht

Die Augsburger haben den Big Point im Abstiegskampf verpasst. Im Duell der Kellerkinder lagen die Fuggerstädter lange in Führung, mussten dann aber doch noch den Ausgleich hinnehmen. Ärgerlich aber nun auch nicht mehr zu ändern.

Insgesamt 45 Minuten waren die Augsburger am Sonntag auf einem richtig guten Weg, im Kellerkampf einen Big-Point zu landen. Der FCA begann griffig mit guten Zweikämpfen und einem starken Pressing. Vor allem Daniel Caligiuri zeigte sich auf der rechten Seite als Antreiber in Topform und machte durch sehr gefährliche Standards auf sich aufmerksam. Einer davon konnte dann sogar von Reece Oxford zur Führung veredelt werden. Bis zur Pause hätte man gut und gerne auch noch auf 2:0 stellen können, doch das gelang im Endeffekt nicht.

In der ersten Halbzeit lief alles nach Plan, doch nach dem Seitenwechsel wollte nicht mehr viel gelingen. „Wir waren zu passiv, hatten keine eigene Spielstruktur, haben zu viele lange Bälle geschlagen“, so Trainer Markus Weinzierl über die Schwachpunkte in der zweiten Hälfte. Die Bielefelder waren lange nicht konkurrenzfähig, nahmen am Ende aber doch noch einen Punkt mit, weil die Augsburger abschalteten. „Wir haben es nicht geschafft eine wirkliche Linie in unser Spiel zu bringen“, so auch Manager Stefan Reuter. Die Arminia glich gleich mit der ersten Chance aus und gleichzeitig wurden den Augsburgern noch zwei Treffer aufgrund von knappen Abseits-Positionen aberkannt.

„Ich bin extrem enttäuscht, dass wir nur einen Punkt geholt haben“, so Reuter weiter, der natürlich auch gerne den Dreier eingefahren hätte. Schon im Vorfeld an die Partie war klar, welche Wichtigkeit dieses Spiel mit sich bringt. „Das sind die Heimspiele, die man gewinnen sollte. Wenn das nicht klappt, kommt automatisch der Druck“, so Trainer Markus Weinzierl. Mit nunmehr 6 Punkten aus den ersten 8 Spielen stehen die Augsburger auf Rang 16. Kein gutes Vorzeichen, denn morgen gibes es noch vor dem Spiel gegen die Mainzer am Freitag die Mitgliederversammlung, bei der die Stimmung entsprechend angespannt sein dürfte. „Wir wollen auf alle Fälle mehr Punkte als Spiele haben. In der Situation sind wir nicht, von daher müssen wir zulegen“, so Reuter weiter.

Der erste Befreiungsschlag ist also gründlich in die Hose gegangen, doch die wichtigen Wochen stehen nun an mit den Spielen gegen Mainz, Bochum im Pokal und dann gegen den VfB Stuttgart. Wenn es hier wieder nichts mit einem Dreier wird, könnte auch die Zeit von Markus Weinzierl langsam gekommen sein. Der Trainer muss seinen Spielern definitiv noch einmal verinnerlichen, dass jedes Spiel mehr als nur 45 Minuten hat…

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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