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Frankfurt: Gewinner Jakic

Kristijan Jakic ist wohl einer der ganz wenigen Gewinner bei den bis dato noch sieglosen Frankfurtern. Nach seinen drei ersten Spielen für die Hessen wurde der Mittelfeldspieler nun tatsächlich erstmals für die A-Nationalmannschaft Kroatiens nominiert.

In den WM-Qualifikationsspielen auf Zypern und gegen die Slowakei am 8. beziehungsweise 11. Oktober könnte Jakic, der bisher nur in den U-Teams seines Landes aktiv war, sein Debüt für das A-Team und damit für den Vizeweltmeister von 2018 feiern. Ein großer Schritt und vor allem die Erfüllung eines Traums für den Neu-Frankfurter. „Ich kann es nicht in Worte fassen“, so der Kicker selbst zu seiner Nominierung: „Es ist der endgültige Kader.“ Immerhin weiß er, dass ihm diese Ehre nicht in den Schoß gefallen ist, nachdem er in diesem Jahr von Dinamo Zagreb zu den Frankfurtern gegangen ist:  „Das kommt nicht von alleine, sondern durch die harte Arbeit der letzten Jahre.“

Sein Start in Frankfurt war da sicherlich auch hilfreich, denn als Joker konnte er schon gleich gegen Stuttgart überzeugen, doch auch als Teil der Startelf in der Europa League gegen Fenerbahce Istanbul leistete er seinen Beitrag. Mit seinem Ausgleichstreffer und seinem ständigen Engagement nach vorne hat er sich die Note 2 und die Auszeichnung zum Spieler des Spiels sehr verdient. „Von Haus aus bin ich ein defensiver Spieler. Gegen Fenerbahce haben wir aber öfter hoch gepresst, dadurch stand ich teilweise höher, hatte deshalb auch ein paar Aktionen nach vorne“, so Jakic, der genau weiß, was er im Spiel zu tun hat:  „Als Sechser ist meine Aufgabe, 90 Minuten lang keinen Konter zuzulassen.“ Vor einem taktischen Foul schreckt er auch nicht zurück, gleichzeitig lässt er sich aber auch nicht provozieren wie z.B. in der Europa League, als er einen Schubser von Gegenspieler Bright Osayi-Samuel nicht unbeantwortet ließ. Das gefällt auch seinem Trainer Oliver Glasner sehr gut: „Man darf sich nicht alles gefallen lassen“, so der Coach.  

Dass es danach eine Rudelbildung gab, sah Jakic selbst ebenfalls positiv: „Man hat direkt gesehen, wie die Mannschaft hinter mir steht“, so der Kicker, dem durch seine aggressive Spielweise die Umstellung auf die Bundesliga auch nicht besonders schwer gefallen zu sein scheint. Gleiches gilt auch für die Erwartungen, die man an ihn und an die Leistungen der Eintracht allgemein hat: „Von Dinamo Zagreb bin ich hohe Erwartungen an den Klub und an jeden Einzelnen gewohnt.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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