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Gladbach: Hält der Trend?

Bei den Gladbachern geht der Trend etwas nach oben, zumal man nun gegen Bielefeld auch den ersten Sieg einfahren konnte. Gegen den FC Augsburg soll es nun genau so weitergehen und es soll der zweite Sieg unter dem neuen Trainer Adi Hütter folgen. Den Fohlen fehlen für diese Aufgabe aber zwei ganz wichtige Spieler im Kader.

Jonas Hoffmann muss aktuell wegen muskulären Problemen pausieren. Hütter geht schon jetzt davon aus, dass es für das Spiel am kommenden Samstag nicht reichen wird. Auch hinter Ramy Bensebaini steht noch ein dickes Fragezeichen, was soviel heißt, wie dass die Fohlen gegen den FCA einen neuen Linksverteidiger benötigen.

Fakt ist allerdings auch, dass die Fuggerstädter sich eigentlich keine große Blöße mehr geben dürfen, nachdem der Saisonstart alles andere als gelungen war. Durch den Sieg gegen Bielefeld konnte man nun zumindest im Umfeld wieder für etwas mehr Ruhe sorgen, doch es zählt gegen Augsburg dennoch nichts anderes als der nächste Dreier. Das letzte Spiel gegen den FCA ist dabei nicht mehr in bester Erinnerung, denn am 25. Spieltag der Vorsaison gab es hier eine 1:3-Pleite. „Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, aber am Ende nichts in der Hand gehabt“, so Sportdirektor Max Eberl über das deprimierende Geschehen vom 12. März diesen Jahres: „Wenn du so auftrittst, dann gewinnst du von zehn Spielen acht und spielst noch einmal Unentschieden.“

Lars Stindl verschoss dabei einen Elfmeter und es wurden viele Chancen vergeben. Hinzu kam noch die Information, dass Rose den Verein in der nächsten Saison in Richtung Dortmund verlassen wird. Es ist nicht mehr zu ändern und so richten die Fohlen ihren Blick nun auf das anstehende Duell. Erstmals wird dabei auch Manu Koné dabei sein, der im Sommer für rund 9 Millionen Euro vom FC Toulouse kam, sich aber auch gleich in den ersten Tagen verletzte. „Er hat die Reha gut überstanden und freut sich mächtig“, so Hütter über das Talent: „Er ist spielerisch stark und hat eine tolle Persönlichkeit. Aber Manu ist ja noch sehr jung und kennt die Bundesliga nicht; wir werden ihm also alle Zeit geben, die er braucht.“

Hütter selbst dürfte ebenfalls mit gemischten Gefühlen nach Augsburg reisen, denn als Trainer hat er die letzten fünf Auswärtsspiele verloren. „Der FCA kommt über seine Zweikampfhärte“, so Hütter, der noch offen ließ, ob er auf eine defensive Dreier- oder Viererkette setzen wird, er warnte aber auch wie gewohnt von dem nächsten Gegner: „Trotzdem sind sie sehr gefährlich, vor allem mit ihrer Kopfballstärke und bei Standards.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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