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Frankfurt: Direkthilfe Lammers

Sam Lammers will nach seiner schweren Zeit in Bergamo bei der Eintracht nun neu durchstarten. Der Angreifer ist ohne Kaufoption zu den Hessen gekommen, blickt aber sehr unglücklich auf die letzten beiden Jahre zurück, in denen er wenig Spielpraxis bekommen hat. Bei den Hessen könnte er schon am Sonntag  gegen Stuttgart in der Startformation stehen.

In der letzten Spielzeit stand Lammers in 17 Spielen für Atalanta Bergamo auf dem Feld, allerdings nur einmal von Beginn an. Natürlich hat er sich das anders vorgestellt, als er 2020 von Eindhoven in die Serie A gewechselt ist. „Meine Situation in Bergamo war nicht ideal, ich spielte nicht so viel wie ich wollte“, so Lammers bei seiner Vorstellung am Dienstag. Schon in der letzten Winterpause wollte er eigentlich wechseln, „für den Klub war das aber keine Option“. Der 24-Jährige musste also bleiben, obwohl er bei Konkurrenten wie Duvan Zapata und Luis Muriel wenig Chancen auf Spielzeit hatte.

Nach den Abgängen von André Silva und Luka Jovic dürfte er in Frankfurt nun gesetzt sein. „Ich habe in den vergangenen Jahren viel gelernt, aber jetzt ist es mein Ziel, eine volle Saison zu spielen. Das ist sehr wichtig, um besser und besser zu werden“, so Lammers. Schon die Saison 2019/20 war nicht wirklich gut, denn nach einer Knie-Operation musste er ein halbes Jahr pausieren und dann führte Corona zu einem Abbruch der Saison in den Niederlanden. Das beste Jahr ahtte er 2018/19 beim SC Heerenveen, wo er in 31 Ligaspielen immerhin 16 Tore markieren konnte. Ob und wie schnell er den Frankfurtern nun helfen kann, bleibt noch abzuwarten. „Ich bin ein technisch guter Stürmer, der mit beiden Füßen schießen kann“, so Lammers über sich selbst. Er zählt sich selbst zu der Fraktion der mitspielenden Stürmer, was auch sein Trainer Glasner von ihm erwartet. „Sam ist ein Supertyp und technisch ganz feiner Fußballer, der die Bälle ablegt, sich klug bewegt und Räume für andere Spieler schaffen kann“, so Glasner.

Mit seinen 1,91 Metern Körpergröße bringt er eine physische Wucht mit, die den Frankfurtern noch fehlt, allerdings konnt er bis dato noch nicht mit seinem Kopfballspiel überzeugen. „Mit meiner Länge könnte ich noch mehr Kopfballtore machen, das versuche ich zu verbessern“, so der Angreifer auf seine Schwäche angesprochen. Glasner hingegen drückte derweil schon etwas auf die Euphoriebremse. „Es gibt nicht diesen einen Heilsbringer, den wir vorne reinstellen, und dann läuft alles von selbst“, so Glasner, der den Neuen ggf. sogar schon gegen Stuttgart in die Startelf berufen wird. Lammers hat immerhin einen guten Lehrer gehabt, denn er trainierte in der Jugend beim PSV Eindhoven unter Ruud van Nistelrooy. Des Weiteren hat er sich immer von Dennis Bergkamp inspirieren lassen, den er allerdings nie persönlich getroffen hat. „Frankfurt ist ein großer Klub. Wir wollen guten, offensiven Fußball spielen. Als Stürmertyp passe ich sehr gut hierher“, so Lammers voller Zuversicht.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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