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Augsburg: Pedersens neue Chance

Bei den Augsburgern hat Mads Pedersen bisher noch nicht wirklich überzeugen können. Jetzt hat der Däne aber doch ncoh eine neue Chance bekommen, allerdings nicht als Linksverteidiger sondern als Kicker auf der Sechs. Ist das nun eine Notlösung für die Fuggerstädter oder wird es noch zur Dauerlösung?

Im Sommer vor zwei Jahren kam Pedersen vom FC Nordsjaelland nach Augsburg, der mittlerweile 25-Jährige konnte in der Bundesliga bisher aber noch nicht wirklich Fuß fassen. Insgesamt bringt er es nur auf 20 Einsätze in Deutschlands höchster Spielklasse, wovon 10 Einsätze nach Einwechslungen gekommen sind. Unter anderem war er von Januar bis Juli 2020 auch noch an den FC Zürich ausgeliehen. Pedersen ist extrem schnell, manchmal aber einfach noch zu überhastet und unbeholfen. Immer wieder wurde er durch Verletzungen aus der Bahn geworfen.

Auch der Einstieg in die neue Vorbereitung und den neuen Sommer begann mit muskulären Problemen und fehlender Fitness durch den späten Einstieg in die Vorbereitung. Letztendlich verlor er das Kader-interne Duell um die linke Seite gegen den Brasilianer Iago. Immerhin wurde Pedersen in den ersten Spielen zweimal eingewechselt, allerdings nicht als Linksverteidiger sondern auf der Sechs, wo er mit seiner Dynamik frische Akzente einbringen sollte. Sein Trainer Markus Weinzierl ist mit der Leistung des Dänen bisher recht zufrieden. Beim Testspiel gegen Heidenheim spielte er ebenfalls im Zentrum. Am Samstag geht es nun gegen Union Berlin zur Sache. Hier könnte wieder ein Platz im Mittelfeld frei sein, denn Carlos Gruezo verpasst die Partie, weil er zu spät von der Länderspielreise mit Ecuador heimgekommen ist. Arne Maier hat nach der U21 EM und Olympia noch mit kleineren Muskelbeschwerden zu tun und Jan Moravek sowie Tobias Strobl sind noch verletzt.

Pedersen selbst nimmt die neue Situation natürlich gerne an, da es ihm weitere Spielpraxis einbringen könnte. „Ich will immer den Ball haben – und im Mittelfeld habe ich mehr Kontakte als außen. Ich spiele da, wo der Trainer mich hinstellt“, so Pedersen. Gut möglich, dass er dann bald mehr als eine Notlösung sein könnte.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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