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Dortmund: Kobel schon angekommen

Bereits nach fünf Pflichtspielen sind die Dortmunder sehr froh, dass sie mit Gregor Kobel nun eine neue Nummer 1 zwischen den Pfosten haben. Gegen die TSG 1899 Hoffenheim konnte er sogar mit Erling Haaland zum Matchwinner avancieren.

Den Führungstreffer von Giovanni Reyna gegen die TSG Hoffenheim feierte Gregor Kobel in seinen Strafraum euphorisch. Da wusste der Schlussmann aber noch nicht, dass auch er in diesem Match noch eine entscheidende Rolle spielen würde. Gleich dreimal war er gegen einschussbereite Stuttgarter zur Stelle und verhinderte einen Gegentreffer. In der 39. Minute tauchte Christoph Baumgartner völlig frei vor ihm auf, scheiterte aber. Kurz nach dem Seitenwechsel war es dann wieder eine 1-gegen-1-Situation, diesmal aber Andrej Kramaric (59.), doch auch der Kroate scheiterte. Kurz vor Schluss parierte Kobel dann auch noch einen Freistoß des Goalgetters.

Trotz des späten Ausgleichs konnte Kobel dann doch noch jubeln, als Haaland den Siegtreffer markierte. Dennoch war der Schweizer aber eher noch der Matchwinner, da er mit seinen Paraden den BVB im Spiel gehalten hat. Nicht viel anders sah es an dem Tag bei seinem Gegenüber Oliver Baumann aus, der ebenfalls überragend halten konnte. „Das war ein richtiges Emotionsspiel. Es ging hoch und runter. Am Ende muss man sagen, dass wir super Kampfgeist bewiesen haben“, so der 23-Jährige, bevor er dann zur Nationalmannschaft der Schweiz fuhr und hier am Mittwoch sein Debüt feiern konnte: „Ich glaube, das ist nicht selbstverständlich, nach so einem späten Ausgleich zurückzukommen und das Spiel zu gewinnen. Das hat super gutgetan.“

Die Dortmunder haben in diesem Sommer immerhin 15 Millionen Euro für ihn auf den Tisch gelegt. Ein hoher Vorschuss an Vertrauen, den der Schweizer nun gerne zurückzahlen möchte, was ihm bisher wirklich sehr gut gelungen ist. Vor allem seine Ruhe innerhalb und außerhalb des Strafraums überträgt sich auf die restliche Mannschaft, bei hohen Bällen kann man ihm ebenfalls nicht viel vormachen. Seine Paraden rütteln dann ohnehin alle Kollegen noch einmal auf und geben ihnen Sicherheit. „Für Leistungen wie gegen Hoffenheim haben wir ihn geholt“, so Sportdirektor Michael Zorc: „Er hat eine gute Ausstrahlung, die ist ein wichtiger Faktor. Gerade seine Aggressivität tut unserem Spiel gut.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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