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Köln: Ljubicic nominiert

Gute Arbeit wird auch in der Bundesliga meist früher oder später belohnt. Das gilt nun unter anderem für den Kölner Dejan Ljubicic. Nach am gestrigen Sonntag wurde der 23-Jährige erstmals vom österreichischen Bundestrainer Franco Foda für die Nationalmannschaft nominiert. Konkret geht es dabei um die WM-Qualifikationsspiele gegen Moldawien, Israel und Schottland.

Der Mittelfeldspieler kam vor der Saison als Kapitän von Rapid Wien ablösefrei nach Köln und spielte seither jede Partie als einziger über die volle Distanz. Dabei konnte er unter Beweis stellen, dass er vor allem aufgrund seiner Lauf- und Zweikampfstärke bei seinen Trainern so beliebt ist. Er ist ein sog. Verbindungsspieler, sodass er nicht nur in der Defensive seine Stärken ausspielen kann, sondern immer wieder auch Akzente in der Offensive setzt.

Trainer Steffen Baumgart bezeichnet ihn als „Anläufer vor dem Herrn“, als Spieler also, der immer wieder bemüht ist, den Gegner schon beim Aufbau zu stören. Das ist allerdings nicht seine einzige Qualität. Der Allrounder kann zentral in der Offensive, als Sechser oder auch auf den Außen in einer Raute agieren, fühlt sich überall zuhause. Am Samstag erzielte er noch einen schönen Treffer, der dann aber wegen eines Handspiels zurückgenommen wurde. Zuvor hatte er mehr oder weniger die komplette Defensive der Bochumer ausgehebelt. Nach Florian Kainz und Louis Schaub ist „Dejo“ nun schon der dritte Nationalspieler Österreichs im Kader der Kölner. Auch das zeigt natürlich, wie stark der FC im Allgemeinen zum Beginn dieser Saison unterwegs ist.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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