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Hoffenheim Lieblingsgegner Dortmund?

Die Hoffenheimer sind in der jüngeren Vergangenheit immer recht gerne nach Dortmund gefahren. Immerhin ist die TSG seit nunmehr drei Spielen bei den Schwarz-Gelben unbesiegt. Mit einem 3:3, einem 4:0 mit vier Kramaric-Toren und einem 2:2 kann sich die Bilanz sehr gut sehen lassen. Vor dem nächsten Duell weiß zumindest schonmal Trainer Sebastian Hoeneß, worauf es ankommt.

Die Hoffenheimer haben sich besonders viel Mühe gegeben und haben unter anderem das 5:2 der Dortmunder gegen Frankfurt genauso gut unter die Lupe genommen, wie das 1:2 gegen Freiburg. Zwei Gesichter des BVB, die es natürlich schwer machen, einen festen Entschluss zu fassen. „Es geht darum, die Wellen der Dortmunder zu brechen, durch gutes Entscheidungsverhalten vor allem mit Ball. Dass wir auch unter Druck kontrolliert vor oder hinter die Dortmunder Abwehrkette spielen, um den Spieß umzudrehen und selbst über zweite Bälle Konter zu fahren“, so Hoeßen, „es wird gerade für die zentralen Spieler wichtig, aktiv und mutig zu sein, Bälle abzuholen. Wir brauchen auch eine gute Positionierung, gerade im Zentrum, um dieses Wechselspiel leisten zu können. Es geht um Schläue und mutige Entscheidungen, auch in der hitzigen Atmosphäre, man muss klar bleiben auch in Druckphasen.“

Nach dem 4:0 im ersten Auswärtsspiel der Saison steht zumindest der Plan fest, wie man auch beim BVB etwas Zählbares mitnehmen möchte. Auf jeden Fall aber wird es das Duell zweier Torjäger. Andrej Kramaric ist bei der TSG kaum wegzudenken, ebenso wie es Erling Haaland beim BVB ist. „Allein die Statur unterscheidet sie. Was sie eint, ist die Torgefahr, da sind beide herausragend“, so Hoeneß, „Haaland ist noch einen Tick schneller und in seiner Spielweise geradliniger, Andrej kann aus sehr vielen Situationen Tore machen. Mit dem Kopf, mit rechts, mit links, aus dem Dribbling, nach Läufen in die Tiefe, nach Hereingaben. Da ist Haaland nicht ganz so flexibel, aber durch seinen Speed und seinen Körper, seinen Willen herausragend.“

Die Frage ist nur, wie die Hoffenheimer Haaland in seine Schranken weisen wollen. Schon beim letzten Spiel in Dortmund war es der Norweger, der kurz vor Schluss mit seinem Treffer den Dortmundern immerhin noch einen Punkt rettete, auch wenn er im Grunde nur von einem individuellen Rudy-Fehler profitierte. „Wir sind gut beraten, ihn im Kollektiv zu verteidigen“, so Hoeneß, „wir brauchen eine gute Absicherung und eine sehr aufmerksame Kette, gerade, wenn wir mal hoch verteidigen und der Raum hinter uns groß ist. Sich rechtzeitig absetzen, eben die Basisthemen für Verteidiger müssen hochkonzentriert angewendet werden zu jeder Phase. Denn Haaland ist zu jeder Phase heiß auf seine Tore, wir müssen heißer sein, um das zu verhindern.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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