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Frankfurt: Kostic im neuen System

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Bei den Frankfurtern läuft es noch nicht so richtig rund. Mit dem neuen Trainer Oliver Glasner hat nun auch ein neues System Einzug gehalten. Mit der neuen Viererkette hat sich nun auch die Aufgabe von Filip Kostic verändert. Ob der Plan langfristig aufgeht, muss sich dabei noch zeigen, allerdings hat der eine oder andere auch schon Bedenken geäußert.

Unter Adi Hütter hatte Kostic die beste Phase in seiner gesamten Karriere. Am 4. Spieltag der Saison 2018/19 kam der Serbe erstmals in einem 3-5-2 auf der linken Seite zum Einsatz. Er hatte und hat seine Stärken natürlich in der Offensive, musste aber fortan auch defensiv sehr viel ackern. Dank seiner starken Kondition, der Mentalität, Technik und der Flankenqualität konnte er sich langfristig auf der linken Seite etablieren und wurde hier zu einem der besten Spieler der gesamten Liga. Alleine in der abgelaufenen Spielzeit legte er 17 Treffer auf und machte weitere 4 Tore selbst. Dabei musste er in der Hinrunde aufgrund einer Knieverletzung noch mehrere Wochen passen. Durch die 14 Vorlagen in der Rückrunde setzte Kostic einen Rekord, denn seit der Saison 1988/89 konnte kein Spieler in einer Halbserie so viele Treffer auflegen.

Fakt ist aber auch, dass er in der Defensive hier und da noch eine Schwäche offenbart, wenn er insgesamt zu offensiv agiert und sich damit Räume für den Gegner öffnen. Gegen Augsburg setzte Trainer Glasner daher auf die Viererkette, um die Abstimmung in der Abwehr etwas einfacher zu gestalten. Das könnte eine interessante Information für die eigenen Sportwetten mit spiel-pausen.de sein.

„Wir wollten Kostics Offensivstärke voll ins Spiel bringen, und dass er sich weniger Gedanken nach hinten machen muss. Das spricht für eine Viererkette“, so der Coach. Mitspieler Djibril Sow erklärt: „Für Filip ist das ungewohnt, weil er drei Jahre fast nur links auf der Linie spielte, jetzt muss er variabler sein: Mal in die Mitte kommen, mal in die Tiefe, mal über außen. Das soll dabei helfen, dass wir im Angriff unberechenbarer werden.“

Bleibt fraglich, ob Kostics Stärken wie das Tempo gut zur Geltung kommen können, wenn er in die Mitte zieht, denn hier gibt es deutlich weniger Platz für einen schnellen Spieler. „Wir wollen seine offensive Qualität in unser Spiel bestmöglich einbringen und defensiv trotzdem stabil sein“, so Glasner weiter: „Ich hoffe, dass er selbst noch ein bisschen mehr in Abschlusspositionen kommt. Aus meiner Sicht war das eine Riesenchance (in der 89. Minute). Ragnar Ache setzte sich toll durch, spielte den Ball in den Rückraum, doch Filip war hinter dem Verteidiger. Da würde ich mir wünschen, dass er diese Bälle antizipiert und einen Schritt vor dem Verteidiger ist.“ In den nächsten Spielen wird sich zeigen, wie gut Glasner mit seinen Plänen dastehen wird. Fakt ist, dass die Frankfurter natürlich die Stärken von Kostic bestmöglich ausspielen müssen.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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