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Bayern: Kahn über Messi

Es scheint so, als wäre der Wechsel von Lionel Messi zu Paris St. Germain beschlossene Sache. Wenn dem so ist, verfügen die Franzosen über den auffälligsten Kader der Welt. Unter anderem hat sich nun Bayerns Vorstandschef Oliver Kahn dazu geäußert und seine Bedenken bekundet.

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen sind noch lange nicht vorbei, doch der eine oder andere Fußballklub scheint sich daran nicht mehr zu orientieren. Manchester City hat gerade erst Jack Grealish für 118 Millionen Euro von Aston Villa unter Vertrag genommen. Mit Harry Kane steht noch ein Spieler auf der Wunschliste, der sogar noch mehr kosten würde. Paris St. Germain setzt in diesem Sommer aber allem noch einmal eine Krone auf. Bisher haben die Franzosen Sergio Ramos, Achraf Hakimi, Georginio Wijnaldum oder Gianluigi Donnarumma unter Vertrag genommen, was an sich schon stark ist. Nun könnte aber mit Messi der absolute Coup folgen. „Wenn man sich die Namen ansieht“, so Oliver Kahn am Dienstag bei einem Sponsorentermin des FC Bayern, „haben sie bei PSG mittlerweile eine spannende Truppe zusammen.“

Letztendlich respektiert der Verstandschef der Bayern alle Spieler und Funktionäre, stellt sich dabei aber auch die eine oder andere Frage. „Wird das funktionieren? Harmonieren die dann letztendlich alle miteinander? Das wird sehr spannend“, so Kahn im Hinblick auf eine Offensive mit Messi, Neymar, Kylian Mbappé und Angel di Maria: „Es wird sich zeigen müssen, ob das dann auch eine Mannschaft, ein Team ist, ob sich alles zusammenfügt.“ In diesem Jahr hat sich gerade wieder bei der EM gezeigt, dass Namen kein Turnier gewinnen, sondern am Ende meist auch die beste Mannschaft oben steht. „Es funktioniert nur als Team. Die Italiener sind ein gutes Beispiel. Die haben natürlich auch ein paar große Namen, aber sie haben vom ersten Spiel an gezeigt, dass sie als Team Erfolg haben wollen“, so Kahn weiter.  

Die Bayern können und wollen in diesen Regionen nicht investieren, sondern wollen der Konkurrenz eben genau mit dem Teamgedanken entgegenstehen. Bei den Bayern wird man nicht in die Situation kommen, einem Messi 35 Millionen Euro Gehalt im Jahr zu zahlen und dann noch ein Handgeld in ähnlicher Höhe dazuzulegen. National bleiben die Münchner natürlich weiterhin der groe Favorit auf den Titel. „Die Jagd ist eröffnet. Die Mannschaft weiß, dass die anderen kein großes Interesse daran haben, dass wir zum zehnten Mal in Folge oben stehen. Sie werden alles versuchen, uns da wegzukriegen“, so Kahn drei Tage vor dem Bundesliga-Auftakt: „Wenn wir unser Potenzial abrufen, werden wir wieder Meister. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie immer wieder fähig ist, sich selbst zu übertreffen.“ Die Bayern wollen in dieser Saison mit dem 10. Titel in Folge einen weiteren Rekord brechen: „Das hat es noch nie gegeben (in Europas Topligen, Anm. d. Red.). Juve hat es in Italien in der vergangenen Saison nicht geschafft. Das motiviert die Mannschaft, diesen Rekord zu holen.“

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