0

Augsburg: Bleibt Udokhai?

Felix Uduokhai fühlt sich bei den Augsburgern wohl und will mit den Fuggerstädtern in der kommenden Saison viel erreichen. Er selbst hat aber weiterhin das Ziel, irgendwann international zu spielen, was mit dem FCA kein leichtes Unterfangen wird. Der 23-Jährige hat aber keine Eile für einen möglichen Vereinswechsel, will diesen aber auch in diesem Sommer nicht ganz ausschließen.

Nach dem peinlichen Aus bei Olympia ist Uduokhai wieder in Augsburg angekommen und hat das Training aufgenommen. „Ich bin froh, hier zu sein“, so der Innenverteidiger, um den es immer mal wieder Gerüchte gab, was einen Wechsel in diesem Sommer angeht: „Ich sage nicht, ich will weg oder muss weg.“ Fakt ist, dass der Verteidiger noch einen Vertrag bis 2024 hat und wohl nicht unbedingt wechseln muss, da er sich in Augsburg weiterhin gut aufgehoben fühlt: „Klar habe ich Ziele und will auch international spielen. Aber die Zeit kann man nicht immer bestimmen.“

Immer wieder gab es Gerüchte, so unter anderem auch um das Interesse von Borussia Dortmund und Atalanta Bergamo an seiner Person, doch laut Uduokhai selbst soll es hier keinen Kontakt gegeben haben: „Manchmal wird auch viel geplappert“, so Uduokhai: „Ich bin hier, ich habe Vertrag, ich bin Augsburger. Ich habe voll Bock darauf, dieses Jahr mit den Jungs etwas zu reißen. Keiner von uns hat Bock auf Abstiegskampf oder da unten mitzugurken. Ich habe den Wunsch, dass wir ein positives Ziel ausgeben“. Welches Ziel es letztendlich wird, entscheidet aber die Vereinsführung des FCA. Der Verteidiger ist jedenfalls überzeugt vom Kader, der im Kern über den Sommer hinaus zusammenbleiben wird.

Derweil konnte er selbst das Abenteuer in Tokio trotz des frühen Ausscheidens wohl genießen. „Olympia war eine einmalige, wunderbare Erfahrung, auch wenn es sportlich enttäuschend war“, sagt der Augsburger, der ähnlich wie viele andere Experten bemängelte, dass die Unterstützung für dieses Unterfangen aus der Bundesliga sich stark in Grenzen gehalten habe: „Ich fand es schade, dass man eine sehr gute Chance, den deutschen Fußball zu repräsentieren, nicht genutzt hat, weil man nicht die volle Besetzung hatte.“ Erlaubt waren eigentlich 22 Mann pro Kader, allerdings brachte es der DFB gerade einmal auf 18 Akteure. Deutlich zu wenig, wenn man ein ganzes Turnier erfolgreich gestalten will. Bleibt nun abzuwarten, ob sich bei Uduokhai selbst in diesem Sommer doch noch etwas tun wird.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

Ähnliche Artikel

Antwort hinterlassen

Antwort eintragen
© Soccer-Fans.de. All rights reserved.