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Dortmund: Malen-Deal fix

Donyell Malen ist nun auch endlich fix ein Dortmunder. Beim BVB soll der Niederländer die Lücke füllen, die durch den Abgang von Jadon Sancho zu Manchester United entstanden ist. Unter anderem hat er mittlerweile schon bei Legenden wie Bergkamp und Henry kernen können und soll nun in der Bundesliga durchstarten.

Malen selbst hat den Film „In Oranje“ schon oft gesehen. Hier geht es um einen kleinen Jungen, der davon träumt irgendwann für die Nationalmannschaft spielen zu können.  Nach einigen Rückschlägen schafft er es tatsächlich in die Junioren-Auswahl. Wenn man sich nun Malens Werdegang ansieht, versteht man schnell, warum ihn dieser Film so inspiriert hat. Schon als Fünfjähriger wollte der Kicker genau das, was unter anderem ein Foto seiner Oma beweist, auf dem er im Trikot der Oranje die Nationalhymne singt. „Sie weiß, wie lange ich davon geträumt habe“, sagte Malen 2019 gegenüber dem „Algemeen Dagblad“. Der Neu-Dortmunder hat viel Zeit bei seinen Großeltern verbracht, denn seine Eltern trennten sich bereits als er noch sehr jung war und seine Mutter musste viel Arbeiten, um die Familie über Wasser zu halten. So lernte er das Fußballspielen schon früh auf dem Hof der Großeltern.

Sein Debüt für die Niederlande gab Malen schon 2019. Im Spiel gegen Deutschland gelang ihm nach nur 20 Minuten der wichtige Treffer zum 3:2 in der Nations League. Bei der EM in diesem Jahr machte er alle vier Spiele, blieb einigen Fans aber auch durch die vergebenen Chancen im Achtelfinale gegen Tschechien im Gedächtnis. Rückschläge sind für den Offensivspieler aber nichts Neues. Aus der Akademie von Ajax Amsterdam wurde er mit 16 Jahren geworfen, da sie kein Potenzial in ihm sahen. Anschließend war er zwei Jahre für die Jugend von Arsenal London aktiv, bevor er auch hier entlassen wurde.

Der nächste Weg führte für ihn nach Eindhoven, wo ihm doch noch der Durchbruch gelingen konnte. Unter anderem hat er das dem neuen Wolfsburger Trainer Mark van Bommel zu verdanken, der ihn von einem Flügelspieler zum Mittelstürmer machte. Unter anderem konnte er im September 2019 beim 5:0 über Vitesse Arnheim alle Treffer für die PSV markieren und das gerade mal mit 20 Jahren. Auf den Höhenflug folgte drei Monate später mit einer Knie-OP der nächste Tiefschlag. Er kämpfte sich jedoch zurück und markierte in der letzten Saison 19 Treffer für Eindhoven.

Kein Wunder, dass er nun den nächsten Schritt nach Dortmund machen konnte, wo sich alle auf seine Schnelligkeit, Tore und Dribblings freuen können. Bei seinem Jubel hingegen musste er zurückstecken. Zu Beginn seiner Karriere machte er gerne noch einen Salto, was er sich mittlerweile aber abgewöhnt hat. „Ich konnte das früher, aber mir wurde davon schwindelig“, so der Angreifer: „Es ist auch nichts, was man auf einem Fußballplatz machen sollte.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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