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Leipzig: Klostermann ist zurück

Lukas Klostermann hat mit einer EM ohne Einsatz und frühem Ausscheiden wohl keine optimale Erfahrung gemacht. Davon konnte sich der Nationalspieler dann aber in einem dreiwöchigen Urlaub erholen, den er zuhause im Ruhrgebiet und dann auch noch in Griechenland verbracht hat. „Das hat ein paar Tage länger gedauert, aber mittlerweile habe ich das ganz gut verarbeitet“, so der Nationalverteidiger am Dienstag während des Trainingslagers von RB Leipzig in Saalfelden: „Umso mehr freue ich mich auf die Aufgaben, die jetzt kommen.“

Die EM hätte für ihn kaum schlechter laufen können. Schon während des Trainingslagers in Seefeldt wurde klar, dass auf der rechten Verteidigerposition Joshua Kimmich von Löw eingesetzt werden würde, an dem es dann natürlich kein Vorbeikommen gegeben hat. Nach 90 Minuten Bank gegen Frankreich zog er sich dann auch noch beim Training der Ersatzspieler einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Er blieb zwar bei der Nationalelf, spielte dort aber bis zum Ende im Achtelfinale keine Rolle mehr.

Mittlerweile hat Klostermann zumindest keine Schmerzen mehr und hofft nun auf eine neue Chance unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick. „Ich hoffe, dass wir an etwas erfolgreichere Zeiten anknüpfen können“, so der 13-malige Nationalspieler. Zunächst liegt nun aber der volle Fokus auf Leipzig. „Die Einheiten waren recht intensiv. Ich bin sehr beeindruckt, wie alle mitziehen“, so das erste Fazit nach drei Tagen im Trainingslager. Ausdrücklich lobte er dabei seine neuen Verteidiger-Kollegen Mohamed Simakan und Josko Gvardiol, die die Lücke schließen sollen, die durch die Abgänge von Dayot Upamecano und Ibrahima Konaté entstand ist. „Beide machen einen sehr, sehr guten Eindruck. Sie brauchten nicht viel Zeit, um sich zu integrieren und einzuleben. Sie haben sich super eingefügt, jetzt schon“, so der Außenverteidiger: „Wir werden viel Freude an ihnen haben.“

Bei den Leipzigern trifft er nun mit Jesse Marsch ebenfalls auf einen neuen Trainer. Gut möglich, dass dieser ihn sogar eher in der Innenverteidigung sieht. „Am Wohlsten fühle ich mich auf dem Platz“, so Klostermann, der damit noch einmal unterstreicht, dass er natürlich am liebsten ein Stammspieler ist – egal ob rechts oder zentral.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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