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Bayern: Nagelsmanns holpriger Start

Bei den Bayern verläuft der Start für den neuen Trainer Julian Nagelsmann weiterhin etwas holprig. Immerhin erweitert sich gegen Ende der Vorbereitung weiter der Kader. Ab morgen ist dann auch Robert Lewandowski wieder mit von der Partie. Recht früh wieder vor Ort war derweil Thomas Müller.

Schon heute war Lewandowski wieder an der Säbener Straße. Für den Fußballer des Jahres galt es zunächst, die obligatorischen Leistungsdaten zu erfassen, bevor er dann morgen wieder mit dem Training beginnt. Kaum angekommen, betonte der Pole schon wieder seinen Heißhunger auf weitere Titel mit den Bayern. „Wir werden hier sicher nicht aufhören, wir haben Appetit auf noch mehr Titel“, so der 32-Jährige. Neben dem Torjäger konnte Nagelsmann auch sieben weitere EM-Teilnehmer unter seiner Leitung begrüßen. Leroy Sané, Leon Goretzka, Niklas Süle und Jamal Musiala sind vom DFB zurück und auch die Franzosen Kingsley Coman, Benjamin Pavard und Corentin Tolisso sind dabei.

Vom gesamten Kader fehlen dann eigentlich nur noch Manuel Neuer, Joshua Kimmich und Thomas Müller. Letzterer war dann etwas überraschend auch schon heute auf dem Trainingsplatz aktiv. Es ist noch nicht bekannt, warum der Stürmer schon früher als geplant wieder dabei ist. Fakt ist aber, dass sowohl Müller, als auch Lewandowski und Co. am Mittwoch beim Testspiel gegen Gladbach noch nicht zum Einsatz kommen werden. Die Partie wird gleichzeitig auch die erste Partie in der neuen Saison am 13. August sein. Die Bayern werden hier wohl überwiegend ohne ihre Nationalspieler an den Start gehen.

Nagelsmann muss also weiterhin etwas improvisieren, nachdem schon die Testspiele gegen Köln (2:3) und Ajax Amsterdam (2:2) nicht zu seiner Zufriedenheit gelaufen sind. „Es ist keine ganz einfache Situation. Wir müssen total unterschiedlich belasten. Wir haben Spieler, die sind schon in der dritten, vierten Woche der Vorbereitung. Und wir haben die Spieler, die jetzt erst einsteigen“, so der neuen Bayern-Trainer. Gut möglich, dass Serge Gnabry zumindest zu einem Kurzeinsatz kommt, da er schon ein paar Tage länger trainiert. In knapp zwei Wochen steht dann der Auftakt im Pokal gegen den Fünftligisten Bremer SV an. Beim letzten Testspiel gegen den SSC Neapel sollen dann auch die Stammspieler ein paar Spielminuten bekommen. Auch wenn Nagelsmann aktuell kaum Auswahl hat, muss er schon sehr bald aus sehr vielen potenziellen Stammspielern seine Startelf zusammenstellen.  Das birgt in Sachen Harmonie im Kader natürlich einige Probleme. „Wenn ich den ganzen Kader zusammen habe, trennt sich die Spreu vom Weizen“, so Nagelsmann. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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