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Dortmund: Terzic kein Co-Trainer

Edin Terzic wird den Dortmundern wie erwartet erhalten bleiben, allerdings wird der 38-Jährige nicht der neue Co-Trainer von Marco Rose. Das wurde mittlerweile zur Verwunderung vieler bestätigt.

„Edin Terzic wird auf eigenen Wunsch nicht mehr Teil des Trainerstabes sein„, so das Statement des BVB. Der Ex-Trainer habe mit der Klubführung „und der sportlichen Leitung ein Jobprofil erarbeitet, in dem er seine Erfahrungen bündeln kann“. So wird er nun „als Technischer Direktor der Borussia fungieren“. Er erhält einen Vertrag über die kommenden vier Jahre bis 2025. „All diese Themen bündeln und sie wertvoll für meinen Verein machen zu können, war am Ende der Antrieb, um die Aufgabe zu übernehmen“, erklärt Terzic in der Vereinsmitteilung: „Die Idee ist im Zuge unserer Saisonanalyse entstanden, Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc, Sebastian Kehl und ich haben gemeinsam ein Anforderungsprofil entwickelt und mein Aufgabengebiet abgesteckt. Jetzt kann ich es kaum erwarten zu beginnen.“

Marco Rose wurde ebenfalls bereits über seine Entscheidung informiert. „Es war immer Marcos Wunsch, dass ich Teil seines Trainerteams werde. Er hat mich das jederzeit spüren lassen. Ich wiederum habe ihn stets an meinen Überlegungen teilhaben lassen. Ich glaube, Marco hat gespürt, dass mir dieser Schritt nicht leicht fällt. Aber er hat nachvollziehen können und akzeptiert, dass der Wunsch, diese neue Position auszufüllen und der Glaube, dass es genau das ist, was ich im Moment will, einfach zu groß wurde“, so Terzic, der wohl auch einige Angebote für einen Posten als Cheftrainer abgelehnt haben soll: „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir in dieser Konstellation bestmöglich aufgestellt sind und erfolgreich arbeiten werden“, so BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. „Es hat wirklich großen Spaß gemacht, gemeinsam mit Edin diese Idee zu entwickeln und auszugestalten.“

Michael Zorc gibt derweil zu: „Ursprünglich hatten wir alle andere Pläne bezüglich der Zukunft von Edin Terzic. Nach vielen intensiven Gesprächen über das künftige Aufgabenfeld glauben wir nun aber, dass der gesamte Klub von seiner Arbeit als Technischer Direktor stark profitieren wird. Wir haben hier eine echte BVB-Lösung gefunden.“ Bleibt abzuwarten, wie die Dortmunder unter der neuen Leitung funktionieren werden.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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