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Leipzig: 21 Millionen in die Kasse?

Jean-Kevin Augustin ist bei RB Leipzig wirklich ein echter Sonderfall. Die roten Bullen sind im Kampf um rund 21 Millionen Euro noch überhaupt nicht weitergekommen. Immerhin hat man von der FIFA in erster Instanz Recht bekommen.

Er kam mit großen Erwartungen nach Leipzig, doch die Karriere von Augustin ist schon lange ins Stocken geraten. Diese Personalie ist nicht nur ein Flop, sondern vielmehr eine juristische Angelegenheit für die Leipziger. Einst wurde der Kicker von Monaco an die Bullen ausgeliehen, im Januar 2020 absolvierte der Franzose dann noch zwei Spiele, bevor er auf Leihbasis zu Leeds United wechselte. Hier spielte der Angreifer in drei Partien und wurde weggeschickt. Damals verpflichtete sich Leeds im Leihvertrag allerdings, dass der Stürmer im Falle eines Aufstiegs für rund 21 Millionen Euro gekauft werden müsste. Leeds hingegen wollte von einer solchen Bestimmung auch im Hinblick auf Corona nichts wissen, denn die Saison sei erst im Juli beenden worden und die Kaufverpflichtung wäre damit schon im Juni erloschen.

Ein ganzes Jahr später hat die FIFA RB Leipzig nun in erster Instanz Recht gegeben, allerdings ist damit noch kein rechtskräftiges Urteil gefallen, da Leeds die Entscheidung angefochten hat. Wenn es aber dabei bleibt und die FIFA RB weiterhin Recht gibt, bekämen die Sachsen ihre 21 Millionen Euro. „Wir sind froh, dass die FIFA in erster Instanz unsere Rechtsauffassung bestätigt“, so Florian Scholz, Kaufmännischer Leiter bei RB. Der Weltverband wurde hierzu schon im September vergangenen Jahres eingeschaltet.  

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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