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Hoffenheim: Was wird aus Kramaric?

Von Jahr zu Jahr denken viele Experten, dass es die letzte Saison von Andrej Kramaric in Hoffenheim gewesen sein könnte. Der Kroate trifft ständig und könnte somit auch für andere Klubs eine echte Bereicherung sein. Mittlerweile hat der Angreifer aber eine neue Vertragsofferte von der TSG vorliegen. Man kann aber davon ausgehen, dass er sich nicht im Laufe der EM entscheiden wird, bei der er mit der Auswahl Kroatiens an den Start gehen wird.

Noch direkt nach dem Saisonende waren die Hoffenheimer optimistisch, dass man Kramaric auch über den Sommer hinaus halten können würde. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir ihn auch nächste Saison hier sehen“, so Alexander Rosen der auch nicht ausschließen wollte, dass man den Goalgetter in der kommenden Saison mit dem aktuellen Vertrag behält, um ihn dann im nächsten Sommer ablösefrei ziehenzulassen.

Aktuell haben die Kraichgauer aber wohl andere Pläne. Kramaric hat wohl ein neues Angebot auf dem Tisch, mit dem er seinen Vertrag vorzeitig verlängern und seine aktive Karriere sogar in Hoffenheim beenden könnte. Ganz abwegig ist diese Option sicherlich nicht, denn der Stürmer weiß durchaus zu schätzen, dass er bei der TSG der unangefochtene Star im Kader ist und immer wieder betonte der Spieler selbst, wie wohl er sich in Sinsheim fühlt. Eine Einigung oder Entscheidung vor der EM ist aber definitiv nicht abzusehen, denn bei einem sehr guten Turnier dürfte sicherlich noch der eine oder andere Klub ein paar Euro drauflegen.

Gleiches hofft derweil auch Florian Grillitsch mit den Österreichern, dessen Vertrag bei der TSG ebenfalls 2022 ausläuft. Der 25-Jährige wollte in diesem Sommer eigentlich den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen. Auch aufgrund der Corona Krise sieht es aber so aus, als würde auch in diesem Sommer nicht die gewünschte Ablöse gezahlt werden können und so kann es gut sein, dass Grillitsch einen neuen Vertrag unterschreiben wird. Im letzten Sommer hätte man ihn für 20 Millionen Euro holen können, englische Klubs hingegen hätten sogar 25 Millionen Euro auf den Tisch legen müssen. Ob ein Klub diese Summe nun nach einer guten EM zahlen würde, obwohl der Vertrag in einem Jahr ausläuft, bleibt abzuwarten.

Ganz anders sieht es derweil mit Dennis Geiger und dessen Vertrag bis 2022 aus. „Man muss nicht jeden Spieler zu Geld machen“, so Rosen im Fall Kramaric inklusive der Rechnung, dass man die rund 11 Millionen, die der Angreifer vor 5 Jahren gekostet hat, durch dessen Leistung schon längst wieder eingenommen hat. Grillitsch kam im Sommer 2017 sogar ablösefrei. Geiger hingegen kommt aus dem eigenen Nachwuchs und hier hat die TSG die klare Herangehensweise, dass man eigene Spieler nicht ablösefrei ziehen lässt. Zuletzt ging Nadiem Amiri ein Jahr vor Vertragsende für rund 9 Millionen Euro nach Leverkusen. So steht auch bei U21-Nationalspieler Geiger entweder eine Verlängerung oder ein Verkauf in diesem Sommer an.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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