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Gladbach: Youngster steigen auf

Max Eberl hat bei den Gladbachern bereits angekündigt, dass in der kommenden Saison ein etwas jüngerer Kader an den Start gehen wird. Mittlerweile wurde auch klar, welche Talente aus dem eigenen Nachwuchs eine Chance bekommen werden, sich unter dem neuen Trainer Adi Hütter zu beweisen.

Eberl gab schon einmal einen Ausblick auf die nächste Saison. In Sachen Kaderplanung wird sich im Vergleich zum Vorjahr wohl nicht sehr viel ändern. „Im Zuge von Corona werden wir auch Kosten einsparen müssen; das heißt: den Kader kleiner machen. Das wiederum gibt unserem eigenen Nachwuchs wieder eine größere Chance. Wir haben einige spannende Spieler, die vielleicht bei den Profis eine größere Rolle spielen können als das bei uns zuletzt der Fall war“, so der Sportdirektor, der auch direkt Auskunft darüber gab, wen er damit meint: „Neben Louis Jordan Beyer, Rocco Reitz und Jan Olschowsky, die gerne weiter Druck machen können, sollen auch Luiz Skraback, Famana Quizera, Conor Noß und Jonas Kersken ihre Chance bekommen, sich im Lizenzkader zu zeigen. Es liegt an ihnen, das zu nutzen.“

Für Quizera (19) ist ein technisch hochveranlagter Spielmachertyp, Offensivmann Noß (20) war bereits bei den Profis zu Gange. Beide konnten schon die ersten Erfahrungen sammeln und waren im Trainingslager mit dabei. Bisher blieb allerdings ein erster Einsatz in einem Pflichtspiel verwehrt. In der letzten Saison kamen dann für beide auch noch Verletzungen ins Spiel, sodass sie nun unter Hütter einen gänzlich neuen Anlauf nehmen können.

Nachwuchstorwart Kersken (20) spielte wie Olschowsky vorwiegend bei der U23, um weitere Spielpraxis zu sammeln. Nach dem Abschied von Routinier Max Grün wird er nun aber zu den Profis aufrücken. Skraback ist mit seinen 18 Jahren noch grün hinter den Ohren, kann aber neben seinem Wirkungsfeld im Mittelfeld unter anderem auch als Außenverteidiger aushelfen. Für die U23 spielte er in der Regionalliga West insgesamt 15 Partien in der letzten Saison und hofft nun auf einen ersten Einsatz in der Bundesliga. Fakt ist, dass die Fohlen schon immer für gute Jugendarbeit bekannt waren und man sich daher auch zurecht von den neuen Youngsters einiges verspricht.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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