0

Gladbach: Platz 7 muss sein

Die Gladbacher haben keine gute Saison hinter sich. In den letzten beiden Jahren ging es am letzten Spieltag immer noch um den Einzug in die Champions League. Zum Abschied von Trainer Marco Rose, der sich den Dortmundern anschließen wird, ist nun aber maximal noch ein Trostpreis drin.

Aktuell liegen die Gladbacher auf Rang 8, wollen aber mit einem Dreier im letzten Spiel gegen die Bremer zumindest noch den Einzug in die neu geschaffenen Conference League sichern. Vor der Saison waren die Ziele freilich größer, denn am letzten Spieltag der Vorsaison konnte man mit einem 2:1 über die Hertha sogar noch den Sprung in die Champions League schaffen. Auch ein Jahr zuvor verpasste man die Königsklasse nur knapp.

Jetzt muss man alles so hinnehmen, wie es steht. Max Eberl hat bereits mehrfach betont, dass der 7. Platz durchaus wichtig sei, damit man international vertreten ist, auch wenn es sich nur um den kleinsten Wettbewerb handelt. Wenn man sich diesen Platz noch sichert, will man die Saison trotz aller Höhen und Tiefen als gelungene Saison abhaken und motiviert in die Zukunft schauen. Marco Rose selbst würde sich natürlich einen guten Abgang wünschen, denn immerhin hat man ein höheres Ziel in den Wochen nach Bekanntgabe seines Wechsels zum BVB verspielt. Fakt ist aber auch, dass man nur dann eine Chance hat, wenn man sein Spiel gegen Bremen gewinnt und Union Berlin gleichzeitig nicht gegen RB Leipzig gewinnt.

„Zuallererst müssen wir natürlich unsere Hausaufgaben in Bremen erledigen, aber wir sind auf ein passendes Ergebnis in Berlin angewiesen“, so Rose: „Wenn das nicht stimmt, dann haben wir ein Problem.“ Im schlimmsten Fall droht sogar der Absturz in die zweite Tabellenhälfte, was der schlechtesten Platzierung seit 2011 gleichkommen würde. Damals konnten sich die Fohlen erst über die Relegation in der Liga halten. Fakt ist, dass der Wechsel des Trainers der Knackpunkt war, denn danach gelang gerade noch ein Punktedurchschnitt von 0,87 pro Partie, was mit diesem Kader schon einem Desaster gleichkommt. „Als Gruppe haben wir nicht konstant auf hohem Niveau funktioniert“, so Rose.

Kapitän Lars Stindl ist einer der wenigen, der sich kaum eine Schwäche erlaubt hat. Auf ihn wird es im Spiel gegen Bremen ebenfalls ankommen, denn immerhin hat er bereits 7 Mal gegen die Nordlichter getroffen. Gleichzeitig strebt der Routinier noch nach einem Jubiläum, denn sein nächster Treffer wäre der insgesamt 50. für die Gladbacher.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

Ähnliche Artikel

Antwort hinterlassen

Antwort eintragen
© Soccer-Fans.de. All rights reserved.