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Hoffenheim: Keine Zukunft für Brenet

Joshua Brenet spielt in dieser Saison nachweislich kaum eine Rolle bei der TSG 1899 Hoffenheim. Es ist auch nicht davon auszugehen, dass sich an dieser Situation noch etwas ändern wird. Demnach wird er von Trainer Sebastian Hoeneß nicht einmal mit in das Quarantäne-Trainingslager der TSG genommen. Der Niederländer kann sich also wohl in diesem Sommer einen neuen Verein suchen.

Joshua Brenet hat in dieser Saison nur einen einzigen Kurzeinsatz gehabt. Am ersten Spieltag beim 3:2 über Köln wurde der Außenverteidiger in der 90. Minute eingewechselt. Mehr brachte er dann in dieser Saison nicht mehr zustande. „Joshua Brenet wird nicht mitgehen, das ist einvernehmlich entschieden worden“, so Trainer Hoeneß nach der Entscheidung, dass man den Niederländer nicht ins Trainingslager mitnehmen wird. Gesundheitlich fehlt dem 27-Jährigen überhaupt nichts, fußballerisch scheint er aber für die TSG einfach nicht gut genug zu sein.

Eigentlich war es schon länger klar, dass Brenet keine Zukunft in Hoffenheim hat. Schon in der Vorsaison spielte er unter Alfred Schreuder keine große Rolle und kam lediglich im Pokal zweimal zum Einsatz. In der Folge wurde er im Winter 2020 an Vitesse Arnheim verliehen, wo er ebenfalls nur vier Spiele absolvieren konnte, bevor auch Corona ihm einen Strich durch die Rechnung machte. Nach seiner Rückkehr änderte sich unter Hoeneß nicht viel, allerdings meldete sich im Sommer und im Winter auch kein neuer Verein für den Niederländer.

Kein gutes Geschäft für die TSG, die 2018 immerhin 3,5 Millionen Euro auf den Tisch gelegt hat, um Brenet von der PSV Eindhoven zu verpflichten. Unter Julian Nagelsmann bestritt er immerhin noch 14 Spiele in der Liga und zwei im Pokal. Sogar in der Champions League durfte er gegen Manchester City ran, wirkte hier aber mit dem Niveau überfordert. Das Kapital Hoffenheim scheint sich für den Verteidiger nun endgültig zu schließen. Hoeneß betonte aber auch, dass er noch einen Vertrag bis 2022 hat. „Aber diese Saison hatte er nur einen Einsatz und in letzter Zeit keinerlei Kadernominierung, das hätte sich für die letzten zwei Spiele auch nicht geändert, das hat man dann ganz offen und ehrlich kommuniziert“, so der Trainer, „er hat jetzt die Möglichkeit, früher in den Kreis der Familie zu gehen und sich Gedanken zu machen über die nächste Saison. Da sind wir respektvoll miteinander umgegangen und haben uns die Hand gegeben und das so entschieden.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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