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Freiburg: Streichs Änderungen

Die Freiburger konnten nach einem harten 0:3 gegen die Berliner beim nächsten Duell gegen einen potenziellen Absteiger einen kühlen Kopf bewahren. Gegen die Kölner gab es ein starkes 4:1 der Jungs aus dem Breisgau. Unter anderem hatte das natürlich mit den Maßnahmen von Trainer Christian Streich zu tun.

Am vergangenen Donnerstag lagen die Freiburger schon nach 22 Minuten mit 0:2 zurück. Am Sonntag lief es gegen Köln besser, denn hier war man schon nach 20 Minuten mit 2:0 in Front. Bemerkenswert, dass zwei Spiele gegen Abstiegskandidaten so unterschiedlich verlaufen können. „In Berlin haben wir zehn Minuten lang richtig gut angefangen und uns zwei einfache Tore einschenken lassen“, so SC-Coach Christian Streich und zieht diese Parallele zwischen den beiden Spielen: „In Köln haben wir auch gut angefangen und – in Anführungszeichen – relativ einfache Tore gemacht. Wir haben es ganz ruhig analysiert und drei, vier Minuten lang die Szenen aus Berlin auf Video angeschaut und das System umgestellt. Wir haben uns entschlossen, in der Viererkette zu spielen und viel Laufaufwand gegen den Ball betrieben. So konnten wir Köln in der ersten Halbzeit überwiegend vom Tor weghalten. Selbst haben wir genau andersrum als in Berlin mit den ersten zwei Situationen zwei Tore geschossen.“

Die Maßnahmen haben also gegriffen. Unter anderem mussten Keven Schlotterbeck und Baptiste Santamaria eine Pause einlegen, die zuvor mit ihren Fehlern direkt an Gegentoren beteiligt waren. Gleichzeitig stand Joker Nils Petersen erstmals seit Februar wieder in der Startelf, wie auch sein Kumpel Vincenzo Grifo, der nach einer Corona-Infektion wieder einsatzbereit ist. Der Italiener begann zuletzt Mitte April eine Partie. Diese Änderungen sollten sich bezahlt machen, denn das starke Pressing der beiden setzte die Kölner unter Druck und zwang sie zu Fehlern im Aufbau. „Am Ende war es auch ein wenig glücklich“, so Streich, dessen Team im Rheinland erst spät zur Entscheidung kam. Für den 55-Jährigen keine Überraschung, nachdem es zwei Spiele binnen weniger Tage am Ende einer anstrengenden Saison gab. Am kommenden Samstag geht es nun gegen den FC Bayern. Bleibt abzuwarten, was sich Streich für die Partie gegen den neuen und alten Meisters ausgedacht hat.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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