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Frankfurt: Champions League eintüten

Die Frankfurter haben im Endspurt der Saison gegen Mainz, Schalke und Freiburg drei vermeintlich leichtere Spiele vor der Brust und stehen damit kurz davor, sich erstmalig für die Champions League zu qualifizieren. Nach den letzten Spielen gibt es aber durchaus auch ein paar Zweifel. Letztendlich müssen die Spieler ihre Köpfe freibekommen und dann den Schritt in die Königsklasse ganz alleine schaffen.

„Wir haben in der Saison bisher Fantastisches erreicht. Natürlich fängt man dann ein Stück weit an zu überlegen. Wir müssen die Leichtigkeit, die uns verloren gegangen ist, zurückbekommen“, so Sportdirektor Bruno Hübner. Auch Verteidiger Martin Hinteregger wusste und weiß seit der Niederlage gegen Leverkusen, dass die Hessen durchaus etwas zu verlieren haben: „Vor ein paar Wochen war es so, dass wir die Champions League gewinnen können. Jetzt können wir die Champions League verlieren. Mit diesem Gedanken müssen wir in den letzten drei Spielen besser umgehen“, so der Österreicher.

Hübner weiß, worauf es jetzt genau ankommen wird. „Wir wollen in die Köpfe der Spieler kommen. Unser Trainer hat mit der Mannschaft darüber gesprochen. Es ist ganz normal, dass du anfängst zu überlegen, wenn du etwas zu verlieren hast. Aber wir haben bisher nur positiv überrascht und außergewöhnlich performt. So müssen wir wieder in die Spiele gehen“, so der Verantwortliche, der aber auch einschätzen kann, dass es nicht gerade einfach ist, eine Leichtigkeit so schnell wiederzufinden, wenn sie erst einmal verloren gegangen ist: „Wenn wir die drei Spiele gewinnen, können die Gegner hinter uns 30:0, 40:0 gewinnen. Das ist dann egal, weil sie uns nicht mehr einholen können.“

Einige Kritiker sprechen schon davon, dass Hütter seine Spieler aufgrund seines anstehenden Wechsels nach Gladbach nicht mehr wirklich erreichen kann, was Hübner aber kategorisch ausschließt und dabei das Beispiel von Niko Kovac bringt, der in seinem letzten Spiel vor seinem Wechsel zu den Bayern eben gegen diese noch den Pokal mit den Hessen holen konnte. „Viele fragten: Ist Niko Kovac noch der richtige Trainer für das Pokalfinale? Genauso wie Niko damals zu 1000 Prozent auf die Eintracht und das Ziel, den Pokal zu gewinnen, konzentriert war, ist auch Adi total fokussiert und ehrgeizig. Er lebt das in den Sitzungen vor und möchte das Optimale erreichen“, so Hübner und erzählt: „Ich bin immer dabei und weiß, dass er die Spieler erreicht. Das Zusammenspiel zwischen ihm und der Mannschaft funktioniert hervorragend, dazwischen passt kein Blatt Papier.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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