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Bremen: Bleibt Kohfeldt?

Bei den Bremern sollte man im Moment eigentlich voller Vorfreude auf das Spiel gegen die Leipziger im Halbfinale des DFB Pokals sein, doch die Aufmerksamkeit gehört in diesen Tagen eher der Zukunft von Trainer Florian Kohfeldt. Dieser versucht immer wieder, seine eigene Rolle etwas runterzuspielen. Derweil gibt es von Sportchef Frank Baumann wie gewohnt positive Worte.

Nach den letzten Tagen und Wochen war klar, dass auch die Pressekonferenz vor dem Halbfinale im Pokal mit dem Thema Kohfeldt beginnen würde. Wie geht es dem Trainer? Immerhin wurde zwei Tage lang spekuliert, ob er nach den schwachen letzten Wochen weiterhin im Amt bleiben würde. „Soweit okay. Es gibt natürlich eine gewisse Anspannung. Es wäre Quatsch, das zu verhehlen nach mit Sicherheit turbulenten Tagen für uns alle. Auch ein Stück weit für mich“, so Kohfeldt.  

Werder-Sportchef Frank Baumann hatte eine weitere Zusammenarbeit unter anderem auch vom Ausgang des Pokalspiels abhängig gemacht, daher ist noch nicht absehbar, was danach passieren wird. Zunächst einmal will man den Fokus nun auf Leipzig legen. Es ist derweil nicht davon auszugehen, dass direkt nach dem Spiel eine Entscheidung getroffen wird. Vielmehr wollen sich die Bremer dafür den Rest des Wochenendes Zeit nehmen. Kohfeldt betonte schon, dass sich sein Verhältnis zum Verein und zu seinem Chef unabhängig von der Entscheidung nicht verändern werde. „Ich habe mehrfach betont, dass das alles Entscheidende ist, dass Werder in der Liga bleibt“, so Kohfeldt, der aber auch betonte, dass man immerhin im Halbfinale des Pokals und nicht auf einem Abstiegsplatz stünde: „Das hätte vor der Saison jeder unterschrieben.“

Gut möglich, dass ein positiver Ausgang des Spiels dafür sorgt, dass Kohfeldt zumindest noch die restlichen Spiele gegen Augsburg, Leverkusen und Gladbach auf der Bank verbringen darf. Über einen potenziellen Nachfolger wollte derweil natürlich noch niemand spekulieren. „Was ansonsten in diesen Tagen gelaufen ist, darauf möchte ich nicht eingehen. Durch den gesetzten Reiz will ich ausschließlich meinen Glauben an die Wende vermitteln. Alle anderen Dinge sind erst einmal sekundär“, so Baumann weiter. Derweil nahm Kohfeldt erneut den Druck von seinen Spielern, was natürlich keinen positiven Effekt hätte: „Niemand muss das Gefühl haben, dass der Druck am Freitag auf seinen Schultern liegt, ob ich danach noch Trainer bin oder nicht“, so der Trainer: „Keiner muss mir irgendetwas an Loyalität und Vertrauen beweisen. Die Spieler sollen für sich spielen. Für ein Pokalfinale.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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