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Bremen: 7 Tage der Entscheidungen

Die Bremer haben innerhalb von nur sieben Tagen drei sehr wichtige Spiele vor der Brust. Es geht zunächst gegen Dortmund, dann gegen Mainz und Union Berlin. Nach dieser Woche kann man womöglich schon erkennen, wo es für die Bremer noch hingehen wird. Immerhin kann Trainer Florian Kohfeldt dabei wieder auf zwei Leistungsträger zurückgreifen.

Eigentlich ist Florian Kohfeldt ein großer Fan davon, seiner Mannschaft nach einer englischen Woche zwei Tage freizugeben. Nach dem DFB-Pokal-Spiel gegen Regensburg wäre wieder eine solche Gelegenheit dagewesen, doch angesichts der kommenden Spiele musste er davon absehen: „Wir wollten sofort den Fokus haben, haben uns sehr früh mit den nächsten Gegnern beschäftigt“, so der Coach, der es diesmal bei einem Ruhetag beließ. Immerhin haben die Bremer in der Liga vier Spiele in Folge verloren und rücken damit immer näher an die Abstiegsregion heran. „Es kann eine Schlüsselwoche sein. Da müssen wir nicht drum herumreden“, so der 38-Jährige.  

Vor allem die Offensive machte in den letzten Wochen keinen guten Job und das nicht nur gegen Topteams wie Wolfsburg oder Bayern, sondern auch im Pokal gegen den Zweitligisten Jahn Regensburg. „Wir haben – das muss man sagen – nicht die allerletzte Konsequenz auf den Platz gekriegt“, so Kohfeldt, „und das ist das Entscheidende“. Dazu kommt noch, dass die Bremer gerade einfach kein Glück haben. Zuletzt haben auch Eigentore teilweise ganze Spiele entschieden.

Mein einem Erfolg über Dortmund könnte man nun das Momentum wieder auf die eigene Seite bringen. „Wir wollen in Dortmund damit anfangen – und nicht auf irgendwas warten„, so Kohfeldt, der es am kommenden Mittwoch dann schon mit den Mainzern zu tun bekommt, die in der Tabelle nur noch zwei Punkte hinter den Bremern liegen. Die 05er werden zudem noch ausgeruhter sein, weil ihr Spiel am Wochenende gegen die Berliner aufgrund des vorliegenden Corona-Debakels bei der Hertha verlegt werden muss. Nun könnte man meinen, dass die Dortmunder nach ihrem Aus in der Königsklasse gegen Manchester City ohne große Motivation angereist kommen. „Sie sind höchstunglücklich gegen die beste Mannschaft der Welt ausgeschieden. Da weiß man, was auf uns wartet“, so Kohfeldt: „Für uns ist dann noch das Problem, dass ich den BVB an der Leistungsgrenze erwarte, weil sie unbedingt gewinnen müssen, wenn sie noch in Richtung Champions-League-Plätze schauen.“

Der Trainer hofft noch auf eine rechtzeitige Rückkehr von Angreifer Niclas Füllkrug, der aufgrund eines gebrochenen Zehs pausieren musste und zumindest wieder im Kader steht. Abwehrchef Ömer Toprak wird derweil sicher nicht zur Verfügung stehen.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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