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Augsburg: Das Schicksalsspiel

Die Chancen stehen nicht schlecht, allerdings erhöht sich damit auch der Druck! Die Augsburger könnten mit einem Dreier über Bielefeld einen sehr großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Wenn es allerdings eine Niederlage hagelt, wäre man zum Endspurt der Saison noch einmal mittendrin im Abstiegskampf.

„Ich bin sicher, dass jeder weiß, wie wichtig das Spiel sein wird, was für eine Riesenchance wir haben“, so FCA-Trainer Heiko Herrlich. Mit einem Dreier gegen Bielefeld könnte man den Vorsprung auf den Relegationsplatz schon auf stattliche 9 Punkte anwachsen lassen. Druck möchte Herrlich zumindest nach außen hin nicht aufkommen lassen, daher schiebt er ihn lieber auf den kommenden Gegner: „Wir sind in der wesentlich besseren Position als Bielefeld. Die wollen wir behalten, dafür ist eine Top-Leistung notwendig.“

Die Bielefelder darf man aber auf keinen Fall unterschätzen, was sich schon beim 1:0 gegen die Freiburger erneut gezeigt hat. „In dem Spiel hat man gesehen, wie die Mannschaft brennt. Sie haben um jeden Grashalm gekämpft und waren trotzdem sehr strukturiert“, so Herrlich, der genau diese Eigenschaften auch von seiner Mannschaft am Wochenende sehen möchte. „Entscheidend ist, dass wir an unser Leistungslimit kommen“, so Manager Stefan Reuter. In der jüngsten Vergangenheit war das unter anderem bei der 0:1-Pleite gegen die Schalker nicht der Fall gewesen. Der Coach vermisste bei der Niederlage in erster Linie die Performance in der Offensive: „Das waren die Unterschiede zum Spiel davor, in dem wir weniger Möglichkeiten hatten, aber präziser abgeschlossen haben“, so Herrlich.

Mit den Bielefeldern wartet wohl wieder ein Gegner, der sehr tief stehen und den FCA kommen lassen wird. Eine Situation, mit der die Fuggerstädter meist nicht so viel anfangen können. Immerhin kommt mit Tobias Strobl ein ballsicherer Sechser wieder in den Kader. „Natürlich ist er eine absolute Option, um dann gut ins letzte Drittel zu kommen“, so Herrlich, der rein personell wieder auf fast alle zurückgreifen kann. So auch auf André Hahn, der unter der Woche noch erkältet war, heute aber ins Training zurückgekehrt ist. Angreifer Niederlechner fehlte zuletzt aufgrund von Bauchmuskelproblemen, könnte nun aber ebenfalls eine Alternative für die erste Elf sein. „Flo hat gut trainiert und einen guten Eindruck gemacht. Wir haben alle Möglichkeiten“, so Herrlich weiter, der aber auch noch auf einen Einsatz von Alfred Finnbogason hofft.  

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