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Freiburg: Flekken vor Comeback

Die Freiburger mussten gegen die Bielefelder eine empfindliche 0:1-Niederlage hinnehmen. Während die Breisgauer das nun aufarbeiten, arbeitet Keeper Mark Flekken hart an seinem Comeback. Er ist aktuell bei der U23 zu Gange und konnte im Vergleich zu den Profis am Wochenende einen Erfolg feiern.

Die zweite Mannschaft der Freiburger gewann mit 1:0 im Spitzenspiel der Regionalliga Südwest gegen den TSV Steinbach Haiger. Dadurch konnte man seine Tabellenführung und den Abstand auf den 4. der Tabelle ausbauen. Die Kickers aus Offenbach haben derzeit 6 Punkte weniger. „Wenn sie es schaffen, gehen wir mit voller Überzeugung rein“, so Profi-Cheftrainer Christian Streich kürzlich über die Drittliga-Ambitionen des Vereins, „ich will aber auf keinen Fall Druck aufbauen, sie sollen einfach weiter kicken.“

Immerhin haben die Freiburger auch schon 73 Tore auf dem Konto, obwohl zuletzt etwas der Motor stockte. Immerhin konnte man dafür gleich dreimal in Folge zu Null spielen, obwohl man mit drei unterschiedlichen Keepern an den Start ging. Am Sonntag stand dann Mark Flekken zwischen den Pfosten, der damit sein erstes Pflichtspiel seit Juni 2020 bestritt. In den Monaten zuvor ist er wegen einer hartnäckigen Ellenbogenverletzung ausgefallen, mittlerweile ist er aber wieder voll im Training und könnte dementsprechend bald auch für die Bundesliga wieder zur Verfügung stehen.

Im Spiel gegen Steinbach bekam er nicht viel zu tun, musste aber in der Nachspielzeit noch den Ausgleich verhindern. Mit Ruhe, viel Übersicht und einer guten Technik gab der Keeper seinen überwiegend sehr jungen Mitspielern einen guten Rückhalt. „Er hat ein überragendes Spiel gemacht, im Spielaufbau, in der Organisation, im Coachen und bei den langen Bällen“, so SC II-Trainer Christian Preußer. Gut möglich, dass Flekken nun in dieser Saison auch in der Bundesliga noch einmal eingesetzt wird. Die Freiburger sind allerdings auch mit dem von Mainz ausgeliehenen Florian Müller sehr zufrieden.

Die Profis haben sich derweil nun schon zweimal ein Eigentor eingeschenkt und damit die Punkte versaut. „Es ist wirklich zum Kotzen, zwei Eigentore in zwei Wochen ist einfach bitter, weil es uns die Chance vermiest, Punkte zu holen“, so Keven Schlotterbeck im Interview mit SC Freiburg TV: „In der ersten Halbzeit hatten wir gute Ansätze, haben den Ball gut laufen lassen und hatten ein paar Durchbrüche über außen, aber der letzte und vorletzte Pass hat gefehlt. In der zweiten Halbzeit ist Bielefeld höher gekommen. Sie haben es uns schwieriger gemacht, und haben es auch ein bisschen besser gespielt als wir, das muss man dann auch eingestehen.“ Am kommenden Samstag steht nun das Spiel gegen den FC Schalke an, in dem dringend drei Punkte folgen sollten, wenn man nicht in eine kleine Krise rutschen möchte.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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