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Gladbach: Alles ist möglich

Die Gladbacher konnten mit zwei Siegen in Folge den Negativtrend der letzten Wochen und Monate endgültig stoppen. Auch die Chancen auf Europa sind damit wieder realistischer geworden. Trotzdem geht Manager Max Eberl davon aus, dass sich die Fohlen in dieser Hinsicht noch immer in der Rolle des Außenseiters befinden.

„Wir als Underdog versuchen, an zwei so großen Mannschaften wie Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen vorbeizuziehen“, so Eberls Parole: „Ich glaube, dass Dortmund und Leverkusen in den letzten 20 Jahren einen herausragenden Job gemacht haben, sie waren ja nicht zuletzt auch sehr oft bei Bayern-Jäger. Wir sind jetzt die Jäger im Kampf um die Europapokal-Plätze.“ Aktuell haben die Fohlen vier Punkte Rückstand auf die Konkurrenz. Die Pleitenserie nach Bekanntgabe des Wechsels von Trainer Marco Rose zum BVB ist gestoppt.

„Punktetechnisch ist es bei uns zuletzt nicht so gut gelaufen, deshalb sind wir auch in der Tabelle abgerutscht“, sagt der Sportdirektor: „Aber man sieht, wie schnell das geht. Mit den beiden Siegen haben wir uns in diesen Reigen wieder eingefügt. Im Kampf um Europa sind wir komplett mit dabei.“ Zudem geht es nun noch gegen die Berliner, die sich in den letzten Wochen wie auch die Gladbacher wieder fangen konnten. „Hertha hat eine Mannschaft mit sehr hoher individueller Qualität, allein schon, wenn man sich vorne die Jungs ansieht mit Lukebakio, Cordoba und Cunha. Es ist also zu erwarten, dass da eine Menge Gegenwehr kommt am Samstag“, so Trainer Marco Rose: „Unter Pal Dardai hat sich die Mannschaft ein Stück weit stabilisiert und setzt auf eine klare Grundordnung. Interessant ist ihre defensive Stabilität; darüber hinaus sind sie sehr gefährlich durch schnelles Umschalten.“

Dann hatte er aber noch ein eher ungewöhnliches Kompliment für seinen Trainerkollegen übrig: „Pal ist ein richtiger Sympathieträger. Ich schaue sogar gerne Pressekonferenzen und Interviews mit ihm, weil er freiweg einfach das sagt, was er gerade fühlt“, so Rose. Im insgesamt 1800. Spiel in der Bundesliga hilft den Gladbachern nur ein Dreier weiter, wenn man oben dranbleiben möchte. Mit der Hertha kommt immerhin ein gutes Omen auf die Fohlen zu, denn am letzten Spieltag der vergangenen Saison gelang mit einem 2:1 über die Berliner noch der Sprung auf Platz 4 und damit die Teilnahme an der Champions League.

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