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Frankfurt: Jovic muss liefern

Seit nunmehr 9 Spielen hat Luka Jovic sich nicht mehr direkt an einem Treffer der Frankfurter beteiligen können. Keine gute Quote für einen Stürmer mit seinen Fähigkeiten, sein Trainer Adi Hütter sieht seine Rolle dennoch als immer wichtiger an. Gleiches gilt derweil auch für Abwehrjoker Stefan Ilsanker.

Am Wochenende steht ein sehr wichtiges Spiel an, denn gegen den VfL Wolfsburg geht es mehr oder weniger schon um die Qualifikation für die Champions League in der neuen Saison. Ob Jovic dabei in der Startformation stehen wird, ist noch nicht geklärt. Möglich ist ebenfalls, dass Adi Hütter wieder auf eine Doppelzehn bestehend aus Amin Younes und Daichi Kamada setzen wird. Grundsätzlich ist der Trainer aber mit den Leistungen des Rückkehrers von Real Madrid sehr zufrieden.

Dabei sprechen die Statistiken eher gegen den 23-Jährigen, obwohl er nach seiner Rückkehr in nur 6 Tagen 3 Jokertore markierte. Seit dem 18. Spieltag ist ihm nun aber kein weiterer Treffer und auch kein Assist mehr gelungen. Allerdings kam er in den letzten 9 Spielen immer zum Einsatz, wie auch in der letzten Woche gegen Dortmund. Hier überzeugte aber wieder einmal André Silva, der Jovic mit seinen Toren fast in Vergessenheit geraten lässt. „Für mich“, so Hütter, „hat Luka da ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Wie Luka sich kurz vor Schluss noch gegen Akanji durchgesetzt hat. Das war ausschlaggebend für unseren Siegtreffer.“

So soll sich Jovic unter anderem auch deutlich in seiner Fitness gesteigert haben, nachdem er bei Real einfach deutlich zu wenig Spielpraxis bekommen hat. „Luka ist da auf einem guten Weg“, so Hütter weiter: „Er wird weiter diese Leistung im physischen Bereich bringen, für die Mannschaft arbeiten und laufen – und dann auch noch belohnt werden mit dem einen oder anderen Tor, das für uns sehr wertvoll sein wird.“ Wertvoll ist mittlerweile auch ein anderer Kicker in Frankfurt, der ebenfalls weniger Spielpraxis hatte, dafür aber nur eine sehr kurze Anlaufzeit benötigte. Die Rede ist dabei von Stefan Ilsanker, der seit drei Spielen als Ersatz von Martin Hinteregger als zentrales Glied der Dreier-Abwehrkette fungiert.

Fakt ist, dass diese Umstellung den Hessen nicht geschadet hat, denn immerhin konnte man trotz Gegner wie Leipzig und Dortmund 7 von möglichen 9 Punkten einfahren. Ilsanker brachte es dabei jeweils auf einen Notenschnitt von 2,5. „Gerade gegen die Topmannschaften hat er zweimal toll gespielt“, so sein Trainer Adi Hütter, „es macht einfach Spaß, dass auch die Jungs, die auch mal kritisiert werden, sich so fokussieren und ihre Leistung bringen. Ilsanker hat einfach das Herz am rechten Fleck. Und besonders solche Spieler, die nicht so im Fokus stehen wie ein Filip Kostic, erwähne ich sehr gerne.“ Fakt ist, dass die Eintracht drauf und dran ist, sich zum ersten Mal für die Champions League zu qualifizieren, was ohne die beiden Akteure deutlich schwerer wäre.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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