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Hoffenheim: Kramaric muss liefern

Die TSG 1899 Hoffenheim muss nach mittlerweile drei Niederlagen in Folge wieder die Wende einleiten. Die nächste Chance gibt es am kommenden Montag im Spiel gegen Bayer Leverkusen. Immerhin steht dann auch Scorer Andrej Kramaric wieder zur Verfügung, mit dem die Chancen auf einen Dreier eigentlich immer höher ausfallen.

Bei der bitteren 1:2-Schlappe gegen Augsburg konnte Kramaric nicht mitwirken. Der mittlerweile 29-Jährige verletzte sich leicht während der Länderspielpause am Sprunggelenk, womit er schon länger zu kämpfen hat. Mittlerweile ist er aber wieder im Mannschaftstraining angekommen und hat somit auch gute Chancen auf einen Einsatz gegen Leverkusen am kommenden Montag. „Mir geht es besser. Ich habe am Mittwoch zum ersten Mal Teile des Mannschaftstrainings absolviert. Ich hoffe, dass ich alles gut verkrafte“, so Kramaric, der mit vielen Erfolgen in den letzten 7 Spielen dafür sorgen will, dass die Hoffenheimer eine eher durchwachsene Saison noch versöhnlich zu Ende bringen können: „Wir wollen zeigen, wofür wir eigentlich stehen. Natürlich sind wir nicht zufrieden mit den Ergebnissen und den Leistungen. Das ist nicht unser Anspruch.“

Der Kroate persönlich hat sich ebenfalls noch Ziele gesteckt, denn mit aktuell 14 Toren liegt er nur drei Treffer hinter seiner persönlichen Bestleistung aus der Saison 2018/19. Gleichzeitig will er sich natürlich in eine optimale Form bringen, bevor es im Sommer mit den Kroaten zur EM geht. Die Gruppenphase hat es für den Vize-Weltmeister mit Spanien, der Türkei und Tschechien durchaus in sich, also werden auch hier Kramarics Treffer benötigt. Zunächst einmal liegt der Fokus aber auf Leverkusen, die laut dem Stürmer ähnliche Probleme haben, wie es bei der TSG der Fall ist. „In diesem Jahr haben sie nicht immer die gewünschten Ergebnisse erlangen können“, so Kramaric: „Das hat mich überrascht, weil sie eigentlich zu den besten Teams der Liga gehören. Sie sind sehr gut besetzt und haben eine hohe individuelle Qualität. Das zieht sich durch alle Mannschaftsteile. Wenn wir unsere beste Leistung auf den Platz bringen, ist alles möglich. Zuletzt ist uns das leider nicht gelungen. Wir wollen wieder in die richtige Spur kommen. Wenn beide Teams an ihre Leistungsgrenze kommen, könnte es ein interessantes Spiel mit vielen Torchancen geben.“

Das Hinspiel der beiden blieb lange offen, doch dann flogen mit Florian Grillitsch und Stefan Posch gleich zwei Hoffenheimer vom Platz, sodass die Werkself doch deutlich mit 4:1 gewinnen konnte. In erster Linie müssen die Kraichgauer aber deutlich besser spielen, als es in den letzten Wochen der Fall war. Immerhin ist mittlerweile auch Havard Nordtveit auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Der Norweger hatte sich im letzten Saisonspiel der letzten Spielzeit einen Fußbruch zugezogen und dann genau dort eine schwere Prellung erlitten, die ihn seit Ende Januar außer Gefecht setzt. Für das Montagsspiel ist der Defensivallrounder also noch keine Option.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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