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Köln: Gisdols Jubiläum

Es ist zwar ein kleines Jubiläum, allerdings wird es wohl nicht wirklich gefeiert werden. Markus Gisdol hat am Wochenende das insgesamt 50. Spiel als Trainer der Kölner vor der Brust. Die aktuelle Situation gibt eine Feier allerdings nicht her.

Der FC bekommt es am Wochenende mit dem VfL Wolfsburg zu tun, von dem Trainer Markus Gisdol nur in höchsten Tönen redet. „Die Herausforderung könnte nicht größer sein. Wolfsburg hat mit Leipzig zusammen das vielleicht beste Gegenpressing der Liga. Sie spielen gegen den Ball sehr diszipliniert und in der Offensive sehr kreativ. Ihre Saison ist herausragend. Sie sind sehr konstant. Die Aufgabe wird knifflig“, so der Trainer, der aber auch ein Rezept hat, wie es doch noch mit einem Erfolg über die Wölfe klappen könnte, jedoch nur, wenn seine Jungs sich über die kompletten 90 Minuten daran halten: „Wir müssen einen guten Zugriff gegen das Wolfsburger Spiel finden und auf die Umschaltmomente nach Ballgewinnen achten. Es ist eine richtig gute Leistung gefragt.“

In Sachen Personal bleiben derweil drei Fragen offen, bevor es am Samstag zur Sache geht. Florian Kainz, Sebastian Andersson und Sebastiaan Bornauw sind zwar alle im Training mit von der Partie, aber noch nicht wieder bei 100 %. „Florian Kainz hat in der Länderspielpause weitere Fortschritte gemacht. Natürlich ist der Rhythmus noch nicht ganz da, aber er präsentiert sich gut. Es ist eine Überlegung, ob er am Samstag eine Option für den Kader sein kann“, so Gisdol, der den Kicker aber durchaus auch für einen möglichen Einsatz in der Startelf im Hinterkopf hat. Bei Andersson sieht es derweil ähnlich aus, auch wenn man den Schweden im Moment weniger belastet und etwas schonender an die Mannschaft heranführt, um eine erneute Verletzung zu verhindern. „Wir warten die verbleibenden Einheiten ab und schauen dann, ob wir ihn mitnehmen können“, so der Trainer.

Sebastiaan Bornauw fehlt ebenfalls schon seit Wochen und derzeit sieht es nicht so aus, als könnte der Innenverteidiger nach seiner Rückenverletzung schon wieder voll mitmischen. „Er hat sehr großen körperlichen Rückstand aufholen müssen. Bei ihm ist es noch zu früh für eine Prognose, ob er am Samstag eine Alternative sein kann“, so Gisdol, der derweil nicht darauf schauen möchte, was die Konkurrenz macht. Nach dem Remis gegen Köln und den Siegen von Mainz und Berlin sind die Domstädter auf den 16. Platz zurückgefallen. „Wir bewerten unsere Leistungen nicht nach den Ergebnissen anderer Mannschaften. Wir müssen uns auf das konzentrieren, was wir selbst beeinflussen können. Das ist der beste Weg“, so Gisdol, der durchaus weiß, dass man einen Punkt gegen den BVB sehr wohl auch als Erfolg abhaken kann.  

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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