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Frankfurt: Hinteregger warnt vor Euphorie

Wird die Eintracht aus Frankfurt in der kommenden Saison in der Champions League auflaufen? Die Chancen stehen mit dem derzeitigen 4. Platz nicht schlecht, allerdings kommen nun natürlich wieder die ersten Stimmen aus den Reihen der Hessen, die vor zu viel Euphorie warnen.

„Der ständige Blick auf die Tabelle ist gefährlich“, so Verteidiger Martin Hinteregger: „Noch haben wir gar nichts erreicht. Noch sind acht Runden zu spielen. Vor zwei Jahren lagen wir drei Spieltage vor Schluss ebenfalls auf Rang vier und sind am Ende auf Platz sieben abgerutscht.“ Damals musste man aber bis zum Schluss immer noch in der Europa League schwitzen und hatte damit auch nicht alle Reserven für die Bundesliga übrig. Zwar haben sich zuletzt die Ausfälle gehäuft, allerdings kann man sich voll und ganz auf die letzten Spiele in der Liga konzentrieren.

Hinteregger selbst hatte zuletzt mit einer Faszienzerrung im Oberschenkel zu kämpfen, auch wenn er mittlerweile sogar mit Yoga versucht, seine Tiefenmuskulatur weiter zu stärken. So reiste er nun auch trotz seiner Blessur nach Österreich, wo er zusammen mit Tim Lobinger am Wochenanfang trainierte. Im Spiel gegen Schottland musste Hinteregger noch passen, doch nun hofft er auf Einsätze gegen Färöer und Dänemark am kommenden Sonntag und Mittwoch. Damit wäre er wohl auch für die Bundesliga wieder einsatzbereit. Wichtig für die Frankfurter, die am Karsamstag gegen die Dortmunder ran müssen. Platz 4 gegen Platz 5 – entweder können die Hessen einen großen Schritt Richtung Königsklasse machen oder aber die Dortmunder rücken bis auf einen Zähler ran.

Ohnehin wird der April sehr wichtig für die Hessen, denn neben dem Spiel gegen den BVB geht es auch noch gegen Wolfsburg und Leverkusen, die ebenfalls noch im Rennen mitmischen. Zudem steht noch das Spiel gegen Hintereggers Ex-Klub Mönchengladbach an, die eigentlich vom Kader her auch um die Champions League spielen könnten, in den letzten Wochen nach der Bekanntgabe des Abgang von Trainer Marco Rose aber in der Tabelle durchgereicht wurden. „Es wird verdammt schwierig und ein harter Kampf“, so Hinteregger, der natürlich gerne in der Champions League spielen würde, allerdings auch der Meinung ist, dass die eigenen Fans „selbst ein Conference-League-Spiel in Bulgarien oder Litauen zu einem Champions-League-Ereignis“ machen könnten.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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