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Bayern: Sané endlich angekommen

Während die Bayern im August letzten Jahres in Lissabon den Titel in der Champions League einfahren konnten, musste Leroy Sané zuhause in München trainieren. Der Stürmer war zu diesem Zeitpunkt noch nicht spielberechtigt. Kein Wunder, dass er nun in dieser Saison ganz besonders auf den Titel in der Königsklasse brennt.

Das Hinspiel im Achtelfinale konnten die Bayern auswärts gegen Lazio Rom mit 4:1 gewinnen, sodass das Rückspiel eigentlich nur noch Formsache sein dürfte. Davon will Sané allerdings nichts hören. „Jeder weiß, dass viel passieren kann und wir noch nicht komplett durch sind. Wenn wir sie nicht ernst nehmen, kann das schnell nach hinten losgehen“, so der 25-Jährige vor der Partie Mittwoch. Sané ist einer der wenigen im Kader, die noch nie die Champions League gewinnen konnten. So bereitet er sich auf jede Partie besonders akribisch vor. „Das ist ein großes Ziel von mir. Auch deshalb lege ich großen Wert darauf, dass wir uns auf jedes Spiel gut vorbereiten und entsprechend heiß sind“, so der Flügelstürmer.

Nachdem er am vergangenen Samstag eine Pause bekommen hat und nur als Joker im Spiel gegen Bremen kam, könnte es gut sein, dass er gegen Rom wieder von Beginn an auf dem Feld steht. Aufgrund von muskulären Problemen konnte Kingsley Coman heute nur ein leichtes, individuelles Training absolvieren. Trainer Hansi Flick dürfte wohl sehr froh sein, dass er in den entscheidenden Wochen der Saison eine große Auswahl an Spielern hat, die alle potenziell in der ersten Elf stehen könnten. Mit Coman, Sané und Gnabry hat er drei gleichwertige Optionen für die Flügel. Heißt aber automatisch auch, dass immer einer von ihnen zunächst auf der Bank Platz nehmen muss. „Wir verstehen uns auf und neben dem Platz sehr gut. Wir wissen, dass wir Gas geben müssen, jeder nimmt die Herausforderung an, das kann uns nur besser machen“, so Sané über die Beziehung zu seinen Kollegen. Immerhin bringt er mittlerweile schon 20 Scorerpunkte mit. Coman ist die nominelle Nummer 1, hat aber nur 19 Scorerpunkte. Gnabry hingegen musste immer wieder pausieren und bringt es derzeit auf 13 Punkte.

Bei Sané ist noch immer das Spiel ohne Ball das größte Manko. „Defensivarbeit musste ich auch schon bei City, bei Schalke in der Jugend und bei den Profis machen und ist nichts Neues. Es ging eher darum, meinen Spielrhythmus zu finden. Jetzt habe ich wieder Kraft und fühle, dass es bergauf geht“, so der Kicker, der aber auch einschätzen kann, dass er sich hier noch deutlich verbessern kann.  Derweil könnte gegen Lazio auch Manuel Neuer ausfallen, der sich noch mit einer leichten Erkältung herumschlägt. „Das ist eine Mannschaft, die sehr gut Fußball spielen kann und weiß, wie man Tore schießt“, so Trainer Hansi Flick mit Blick auf den kommenden Gegner aus der Serie A.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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