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Frankfurt: Wo spielt Kamada?

Die Frankfurter können mit dem 1:1 gegen die Leipziger durchaus zufrieden sein. Daichi Kamada konnte sich derweil nicht nur durch seinen Treffer in den Vordergrund spielen, sondern war allgemein im System der Hessen in ungewöhnlicher Rolle unterwegs. Im Anschluss an die Partie fand Trainer Adi Hütter diese Idee aber nicht mehr unbedingt so gut.

Not hat schon immer erfinderisch gemacht. Adi Hütter musste vot dem Spiel gegen Leipzig improvisieren, war aber von seiner eigenen Lösung nach der Partie nicht mehr überzeugt. Daichi Kamada wurde auf der rechten Seite gebracht, da sowohl Erik Durm (Zerrung des Hüftbeugers) als auch Almamy Toure (Sehnenverletzung) nicht zur Verfügung standen. Hütter wollte kompakt stehen und brachte daher mit Kostic, Younes und Kamada drei Zentrale von Beginn an, wobei Kamada dabei die Defensive absichern sollte. „Das hat teilweise gar nicht funktioniert“, so Hütter nach dem Schlusspfiff: „Aber das ist sicher meine Schuld, nicht die von Kamada.“

Immerhin konnte der Spielmacher dann aber noch den wichtigen Ausgleich bescheren, der am Ende ein starkes Unentschieden gegen Leipzig sicherte. Das Remis war alles in allem glücklich für die Frankfurter, was auch Hütter bestätigte. Man kann wohl davon ausgehen, dass er Kamada im kommenden Spiel gegen Union Berlin nicht mehr auf dieser Position bringen wird. Derweil ist noch überhaupt nicht klar, ob der Japaner überhaupt einsatzbereit ist, denn er wurde gegen Leipzig kurz vor Schluss angeschlagen ausgewechselt. Eine genaue Diagnose gibt es noch nicht.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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