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Bayern: Flick über Löw

Bei der Pressekonferenz am Freitag war das Spiel gegen die Bremer eigentlich nur Nebensache. Trainer Hansi Flick wurde natürlich in erster Linie zur Situation rund um Bundestrainer Jogi Löw befragt. Am Ende ging es dann aber doch wieder um den Ligaalltag und das bevorstehende Spiel im hohen Norden.

Die Bayern wollen an diesem Wochenende vorlegen und mit einem Sieg gegen Bremen den Druck auf RB Leipzig erhöhen, die den Bayern im Nacken sitzen. Die Bullen spielen erst am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt. Hansi Flick wird dabei besonders großen Wert auf die ersten 15 Minuten der Partie legen, denn zusammen mit dem 1. FC Köln kassierten die Bayern hier ligaweit die meisten Gegentore. In bisher 13 der 24 Spielen mussten die Bayern zwischenzeitlich einen Rückstand hinnehmen, was der Rekordmeister in dieser Häufigkeit natürlich nicht gewohnt ist.

Die Aufholjagden waren dann meist erfolgreich, haben aber auch entsprechend Körner gekostet. „Entscheidend ist, dass wir von der ersten Minute an da sind“, so Flick: „Das müssen wir verbessern. Es geht um die Bereitschaft und den Willen, von Anfang an in den Zweikampf zu gehen.“ Hinzu kommt noch die Leistungssteigerung bei den Bremern, die mit einem 1:1 im Hinspiel den Bayern schon zwei Punkte abnehmen konnten. „Bremen hat eine sehr gute Defensive, sie spielen sehr kompakt und lassen kaum Räume zu“, so der Coach, der seine Entscheidung über das Personal erst nach dem Abschlusstraining treffen möchte: „Bei David Alaba müssen wir abwarten, am Donnerstag hat er nicht mit der Mannschaft trainiert. Ich muss mich erst noch auf den neuesten Stand bringen lassen.“

Derweil hat Benjamin Pavard seine Corona-Infektion überstanden. Ob er schon auf der Höhe ist, wird sich zeigen, denn sein letztes Spiel bestritt er bei der Club WM vor einem Monat beim 1:0 über die Tigres. Für die nötigen Tore ist natürlich weiterhin Robert Lewandowski verantwortlich. Der Pole hat schon 31 Treffer auf dem Konto und will gegen die Bremer weiter nachlegen. Wenn er einen Treffer markieren kann, zieht er schon mit Klaus Fischer auf Platz 2 der ewigen Torschützenliste gleich. Aktuell hat Fischer 268 Tore, Lewandowski liegt einen Treffer dahinter. In der Hinrunde konnte der Pole gegen die Bremer nicht treffen, was für ihn ein weiterer Motivationsanreiz sein wird.

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