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Schalke: Mascarell hat noch Hoffnung

Dass die Schalker sich in einer schweren Situation befinden, sollte hinlänglich bekannt sein. Omar Mascarell, seines Zeichens Kapitän der Knappen, will sich und seinen Klub aber noch nicht aufgeben. In einem Interview in Spanien hat er das nun noch einmal unterstrichen.

Neun Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz hören sich noch nicht komplett aussichtslos an, allerdings muss man dabei bedenken, dass die Knappen bisher in allen Spielen nur unwesentlich mehr Punkte sammeln konnten. Das 0:0 gegen die Mainzer hat ebenfalls nicht geschmeckt, denn hier hätte man zumindest gegen einen direkten Konkurrenten ein Zeichen setzen können. „Die Ankunft von Dimitrios Grammozis hat Energie in die Mannschaft gebracht, er ist ein sehr guter Trainer“, so Omar Mascarell gegenüber der spanischen Sportzeitung „AS“. Es werden immer weniger Spiele und so würde jeder auf Schalke mittlerweile wohl den Relegationsplatz mit Kusshand nehmen.

Mascarell selbst brachte es in dieser Saison bisher nur auf 19 Einsätze und einen überschaubaren Notenschnitt von 4,19. Er hofft weiterhin, dass sich die allgemeine Lage auf Schalke noch beruhigt, sich die Nervosität der Spieler etwas legt und man den Hebel besser spät als nie noch einmal umlegen kann. „Mit David Wagner ist es am Anfang sehr gut gelaufen, aber ein schlechter Lauf hat dann zur Trennung geführt. Manuel Baum, taktisch einer der besten Trainer, die ich hatte, hat einfach kein Glück gehabt“, so der Kapitän. In Zukunft müssen die Schalker laut des Kickers einen beständigen Weg weitergehen. Er selbst hat noch einen gültigen Vertrag bis 2022. Wie es danach weitergehen wird, steht noch nicht fest. „Ich hatte im Winter die Möglichkeit zu wechseln. Doch ein Kapitän verlässt das Schiff nicht“, so der Mittelfeldspieler, der aber immer wieder auf der Bank Platz nehmen musste: „Ich mag das nicht – weglaufen, wenn es nicht gut läuft.“

Im Hinblick auf den kommenden Sommer waren ihm aber nicht mehr als die üblichen Floskeln der Fußballer zu entlocken. „Wir müssen uns komplett auf den Klassenerhalt konzentrieren und das maximal Mögliche herausholen. Danach können wir uns hinsetzen und alle Optionen besprechen“, so Mascarell, der unter anderem durchaus mit einer Rückkehr nach Spanien liebäugelt:  „Es ist mein Heimatland und ich habe nur eine Saison in La Liga gespielt (2015/16 Sporting Gijon, Anm. d. Red.). Obwohl natürlich auch stimmt, dass ich in Deutschland starke Jahre bei Eintracht Frankfurt und auf Schalke hatte, in der Champions League spielen konnte, was mein Traum war. Am liebsten möchte ich nach fünf Jahren an einem anderen Ort ein neues Abenteuer suchen.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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