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Leipzig: Einfach nicht gut genug

Die Leipziger mussten sich auch im Rückspiel des Achtelfinals der Champions League dem FC Liverpool mit 0:2 geschlagen geben. Damit ist die Elf von Trainer Julian Nagelsmann ausgeschieden. Das Aus war nicht unbedingt nötig, aber was dem Trainer am wenigsten gefallen hat, waren die fehlenden Emotionen seiner Truppe.

Beispiele und Gründe für das Aus gibt es viele. Torchancen wurden nicht genutzt, die fehlenden Fans haben einen Einfluss auf die Einstellung der Mannschaft, allerdings hapert es derzeit bei den roten Bullen auch an der Motivation der Kicker untereinander. Nagelsmann lebt selbst an der Seitenlinie immer große Emotionen vor und vermisst diese aktuell bei seiner Mannschaft. Gegen den LFC hätte man in Budapest zwei Tore aufholen müssen, was ohnehin nur über eine große Motivation zu bewerkstelligen ist, doch mit der erneuten Pleite ist man nun vorzeitig aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

„Wir haben keine Emotionalität entwickeln können“, so Nagelsmann nach der Partie am Sky-Mikrofon. Torchancen gab es nur wenige, Fans waren wieder nicht anwesend und auch die Kicker selbst seien „relativ ruhig auf dem Feld“ gewesen. Letztendlich musste der Trainer einsehen, dass die Leipziger in den beiden Spielen einfach nicht gut genug waren, um Liverpool gefährlich zu werden. Dabei hätte Dani Olmo schon nach 10 Minuten die Führung herbeiführen können, allerdings war das dann auch eine von gerade einmal drei Chancen in den gesamten 90 Minuten. „Wir haben am Anfang ein bisschen verkopft gespielt und auch im späteren Verlauf der Partie das Leistungsoptimum nicht erreicht“, so Nagelsmann weiter. Am Ende blieb nichts anderes übrig, als seinem deutschen Trainerkollegen Jürgen Klopp fair zum Weiterkommen zu gratulieren…

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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