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Hertha: Kommt Bobic doch?

Er ist schon seit 2005 Mitglied bei der Hertha und auch seine Familie wohnt schon eine ganze Weile in der Hauptstadt: Fredi Bobic hat durchaus einige Verbindungen nach Berlin und fühlt sich hier selbst sehr wohl. Gleichzeitig hat der Verantwortliche der Frankfurter immer Lust auf neue Herausforderungen und eine solche könnte nun bei der Hertha auf ihn warten.

Ende Januar haben sich die Berliner von Michael Preetz getrennt, der über lange Jahre hinweg der Geschäftsführer Sport bei der Hertha war. Bobic gilt seither als Favorit und vor allem Liebling der alten Dame was die Nachfolge betrifft. Fakt ist aber auch, dass Bobic noch bis 2023 als Sportvorstand an die Frankfurter gebunden ist und sich hier nachweislich ebenfalls sehr wohl fühlt. Zwischenzeitlich hatte die Hertha dann auch Kandidaten wie Christoph Freund von RB Salzburg im Blick, doch nun scheint ein Transfer von Bobic doch wieder realistisch zu sein.

Bobic müsste sich mit den Hessen über die Auflösung seines Vertrages einig werden und schon wäre der Weg frei. Von 2003-2005 stürmte er selbst noch für die alte Dame aktiv, bevor er nach seiner Karriere in der Ü32-Truppe abtrainierte. Doch würde ein Wechsel für ihn überhaupt Sinn ergeben? Immerhin würde er vom Fünften in der Tabelle zum abstiegsbedrohten Fünfzehnten wechseln. Bei genauerem Hinsehen ergibt sich dann aber der Sinn, denn in Frankfurt wäre wohl nach dem Sieg im DFB-Pokal, der Teilnahme an der Champions League und dem Halbfinale in der Europa League kaum mehr eine Steigerung möglich.

Bei der Hertha hingegen sind die Finanzen vorhanden und Bobic könnte Teil des Neuaufbaus sein. Langfristig wären die Möglichkeiten hier wohl vielversprechender als bei den Hessen. Bis zum 30. Juni diesen Jahres wird der Invester Windhorst mit seiner Tennor-Holding insgesamt 374 Millionen Euro in den Verein eingebracht haben. Gut möglich, dass danach auch noch weitere Gelder fließen werden. Eine Verpflichtung von Bobic wäre hier auch personell ein Zeichen für den Investor, dass die Entwicklung voranschreitet. 2020 kam Arne Friedrich als Sportdirektor, Carsten Schmidt begann am 1. Dezember als neuer Hertha-CEO – und hat wie der Investor Großes vor. Aus dem Traditionsklub soll ein Verein mit Strahlkraft werden, der national im den Titel spielt und international besser wahrgenommen wird. Es sollen nun sportliche und finanzielle Ziele aufbereitet, die bis 2025 erreicht werden sollen. Bobic soll hier im Optimalfall die treibende Kraft im Sportbereich werden.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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