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Augsburg: Sonderlob für alle

Nach dem 1:0 über die Mainzer sprachen viele in Augsburg nur über Florian Niederlechner, der den entscheidenden Fehler zum 1:0 provozierte, aber auch über Daniel Caligiuri und den nicht gegebenen Elfmeter für die 05er. Doch auch Rafal Gikiewicz zeigte eine ansprechende Leistung. Von Augsburgs Manager Stefan Reuter gab es derweil aber ein Extralob für die Innenverteidiger.

Nach insgesamt acht Spielen ohne Dreier konnte der Sieg über Mainz nun den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf acht Zähler ansteigen lassen. Endlich gibt es also wieder etwas mehr Ruhe beim FCA. „Entscheidend ist, was wir machen, dass wir konzentriert sind“, so Reuter zur angespannten Situation in den letzten Monaten: „Kritik ist normal, wenn die richtigen Ergebnisse ausbleiben. Das kennen wir seit vielen, vielen Jahren. Wichtig ist, dass man selbstkritisch ist und auch mal Kritik wegsteckt. Wenn man fleißig ist, belohnt man sich auch.“

Der Rahmen für das Spiel war denkbar schlecht, denn der Platz war technisch kaum bespielbar. „Beide Mannschaften habe es phasenweise probiert“, so FCA-Trainer Heiko Herrlich: „Dabei sind Fehler passiert, von denen der Gegner oft profitiert hat. So ging es meistens nur mit langen Bällen im Hauruck-Verfahren.“ Dank eines Blackouts von Mainz-Schlussmann Robin Zentner konnte André Hahn mit seinem Treffer aber dann doch noch den Sieg besiegeln. Der Trainer wollte nach der Partie keine Namen einzeln hervorheben. „Ich würde das schon als Teamleistung sehen“, so der Coach, auch wenn die Innenverteidiger Felix Uduokhai und Jeffrey Gouweleeuw offensichtlich einen sehr guten Job gemacht haben. „Aber ich würde keinen auslassen, der auf dem Feld war. Auch die Spieler, die eingewechselt wurden“, so Angreifer Florian Niederlechner.

Auch Reuter entsprach dabei der Meinung aller beim FCA: „Die beiden haben ein überragendes Spiel gemacht. Sie sind unglaublich gut in die Zweikämpfe gegangen, haben viele Kopfballduelle gewonnen, gut die Bälle verteidigt“, so der Manager: „Das war schon gegen Leverkusen der Fall und in Mainz wieder. Durch die vielen langen Bälle war es aber auch wichtig, dass das Mittelfeld mit nach hinten umgeschaltet hat und für die zweiten Bälle da war. Man kann Kopfballduelle gewinnen, aber wenn diese als zweite Bälle beim Gegner landen, dann kommt man unter Druck.“ Den Druck in der Tabelle konnte der FCA durch den Sieg nun erst einmal deutlich verringern.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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